New York Times: Die Empathie, die Israel nicht zuteilwird
Während Israel weiterhin unter den Folgen des 7. Oktober leidet, wird die einzige Demokratie der Region erneut zum moralischen Angeklagten. Die New York Times steht exemplarisch für eine mediale Empathieverteilung, in der selbst das Trauma der Opfer relativiert wird. Die Berichterstattung über den Gaza-Krieg folgt längst nicht mehr den Maßstäben journalistischer Gewichtung. Sie offenbart eine moralische Asymmetrie, in der das Leid der Israelis einer besonderen Begründung zu bedürfen scheint. Während der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 als Ausgangspunkt des Konflikts zunehmend aus dem Blickfeld rückt, wird Israel selbst zum bevorzugten Gegenstand internationaler Anklage. Wie weit diese Verschiebung reichen kann, zeigte…



