Israel: Systematische Voreingenommenheit in UNO-Berichten über Gaza

Israelische Website will Voreingenommenheit der UNO belegen
Israelische Website will Voreingenommenheit der UNO belegen (Quelle: JNS)

Israel hat auf einer Website Material zusammengestellt, das die von der UNO erhobenen Vorwürfe im Anschluss an das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 einer Überprüfung unterzieht.

Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten und die Bekämpfung von Antisemitismus hat vergangene Woche eine Website online gestellt, auf der »die systematischen Informationsverzerrungen« in der Berichten von UN-Organisationen über den Gaza-Krieg dokumentiert werden. Die Seite mit dem Titel »UN-Organisationen und der Gaza-Krieg: Belege für systematische Voreingenommenheit« umfasst nach Angaben des Ministeriums fast hundert Dokumente, Artikel und Zeugenaussagen aus offiziellen, wissenschaftlichen und unabhängigen Quellen, darunter auch Berichte von Personen aus dem UN-System.

Rechenschaftspflicht

Laut der Website ist die Berichterstattung der Vereinten Nationen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 voreingenommen und durch Informationsmanipulationen geprägt. Die Betreiber erklären, dass das zur Verfügung gestellte Material ermögliche der Öffentlichkeit nun ermögliche, die Glaubwürdigkeit der UN-Berichte über den Gazastreifen unabhängig zu bewerten. Die Website ist nach konkreten Behauptungen von Akteuren der Vereinten Nationen gegliedert. Darunter befindet sich etwa ein Abschnitt, der die Berichte und Einschätzungen zur immer wieder behaupteten Hungersnot im Gazastreifen in Frage stellt und den Titel »Die Hungersnot, die es nicht gab« trägt.

»Mächtige Institutionen zur Rechenschaft zu ziehen, betrifft nicht nur den Gazastreifen – es spiegelt ein Grundprinzip wider, das den Kern von ordnungsgemäßen Verfahren, Rechtsstaatlichkeit und einer freien Gesellschaft bildet: Das Vertrauen der Öffentlichkeit kann ohne Transparenz, strenge unabhängige Kontrolle und die Verpflichtung, Fehler zu korrigieren, sobald sie auftreten, nicht bestehen. Die UNO sollte da keine Ausnahme bilden«, erklärte das Ministerium anlässlich der Publikation seines Projekts.

Die Hungersnot, die es nicht gibt

Genau die, die eine Hungersnot im Gazastreifen prognostiziert haben, geben jetzt zu, sich geirrt zu haben. Die Medien interessiert das nicht.

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