Die jüngsten Entwicklungen in Syrien und im Irak zeigen, wie die Kurden fallengelassen werden, wenn man sie – wie nach dem Kampf gegen den IS – nicht mehr benötigt.
Von Eyal Dror. Die Frage ist nicht mehr, ob Damaskus seine Armee wiederaufbaut. Die Frage ist, welche Art von Armee Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa wiederaufbaut.
Von Joshua Marks. Erdoğan erklärte, die Welt solle den »Machenschaften des Völkermordnetzwerks« in Gaza nicht tatenlos zusehen, wie sie es bei Hitler oder Pol Pot getan habe.
Aufgrund von starken Regenfällen im Frühling und Abkommen mit der Türkei und Syrien verfügt der Euphrat im Irak wieder über größere Wassermengen als in der jüngeren Vergangenheit.
Von Paushali Lass. Die Sicherheitsordnung, die sich von Südasien bis zum Persischen Golf erstreckt, verändert sich auf eine Weise, die nicht länger anhand einzelner Konflikte verstanden werden kann.
Damaskus und Jerusalem erörterten einen Kommunikationsmechanismus unter Einbeziehung Ankaras, der eine Eskalation auf syrischem Gebiet verhindern soll.
Syriens Außenminister Asaad al-Shaibani erklärte, er hoffe, dass Israel die historische Chance ergreift, die Spannungen zwischen den beiden Ländern abzubauen.
Von Eyal Dror. In einer Strategie der Diversifizierung versucht Syrien, mit vielen Ländern Beziehungen einzugehen, statt von einer oder zwei Mächten abhängig zu sein.
Israel betrachtet die Türkei momentan als Teil des Problems und nicht als Teil der Lösung, weshalb es eine verstärkte Präsenz Ankaras in Syrien nicht dulden kann.
Dies erklärte der türkische Präsident gegenüber dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, der sich auf einem zweitägigen Besuch in Ankara befand.
Von Türkü Avci. Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan von einer geschwächten und zersplitterten Opposition profitieren und eine dritte Amtszeit erreichen könnte.
Von Paushali Lass. Begründet das unlängst in Mekka geschlossene Verteidigungsabkommen zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei so etwas wie eine »islamische NATO«?
Der türkische Außenminister Hakan Fidan erklärte gegenüber einer Hamas-Delegation, er würdige die Rolle, die die Terrorgruppe bei den Friedensbemühungen spiele.