Im Wahlkampendspurt hatte Mena-Watch-Berichterstatter Amichai Stein die Gelegenheit, ein halbstündiges Interview mit Israels Premierminister Netanjahu zu führen.
Keiner Partei des »dritten Lagers«, das für eine Einheitsregierung jensiets das Pro- und dem Anti-Netanjahu-Block plädiert, dürfte der Einzug in die Knesset gelingen.
Im Gespräch mit Mena-Watch erklärt Amichai Stein, weshalb die bevorstehende Parlamentswahl in Israel erneut in einer politischen Pattsituation enden könnte.
Während laut Umfragen weder Regierung noch Opposition die nötige Mehrheit gewinnen werden, stehen die Israelis einer Einheitsregierung gespalten gegenüber.
Gadi Eisenkots Yashar liegt in der jüngsten Umfrage knapp vor Benjamin Netanjahus Likud. Keines der politischen Lager verfügt derzeit über eine sichere Mehrheit.
Die Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, dass der Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 nicht verhindert wurde, ist zu einem zentralen Wahlkampfthema geworden.
Um Netanjahu ablösen zu können, muss die Opposition die Wähler davon überzeugen, dass sie eine Regierung stellen kann, die Israels Sicherheit garantiert.
Während die israelische Opposition versucht, ihre Kräfte gegen Amtsinhaber Netanjahu zu bündeln, sagt der Premier einem Konkurrenten im rechten Lager den Kampf an.
Von Joshua Marks. Erdoğan erklärte, die Welt solle den »Machenschaften des Völkermordnetzwerks« in Gaza nicht tatenlos zusehen, wie sie es bei Hitler oder Pol Pot getan habe.
Warum die Kandidatur von Amcha Israel den Netanjahu-Block schwächen und ihm letztlich die für eine Regierungsbildung notwendige Mehrheit kosten könnte.