US-Präsident Trumps Erklärung auf dem NATO-Gipfel, dass nichts gegen den Verkauf der Kampfjets an die Türkei spreche, hat Vorbehalte in Jerusalem und Athen geweckt.
Während in Israel die Ultraorthodoxen für Befreiung von der Wehrpflicht auf die Straße gehen, versucht Premier Netanjahu ihre Parteien in der Regierungskoalition zu halten.
Dass Gadi Eisenkot zum bisher die Umfragen anführenden Naftali Bennett aufgeschlossen hat, zwingt letzteren zu einer Änderung seiner Wahlkampfstrategie.
Israel steuert auf eine mögliche Richtungswahl zu. Spätestens Mitte Oktober wird gewählt. Die jüngsten Umfragen zeigen dabei eine überraschende Entwicklung.
In den vergangenen zwei Wochen fanden vier dramatische Telefonate zwischen Benjamin Netanjahu und Donald Trump statt, die eine Reihe von Fragen aufwerfen.
Der israelische Premierminister hat laut Berichten eine Absprache mit den ultraorthodoxen Parteien getroffen, die sie von einem frühen Wahltermin abrücken ließ.
Eine der zentralen Fragen der Wahl wird sein, wie viele der rechten Wähler von Premier Netanjahu so enttäuscht sind, dass sie sich anderen Parteien zuwenden.
Es wird erwartet, dass die israelischen Abgeordneten am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Auflösung der Knesset einbringen, was zu vorgezogenen Neuwahlen führen würde.