»Gaming-Kultur wird genutzt, um antisemitisch zu mobilisieren«
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi berichtet Constantin Winkler über seine Teilnahme an der Konferenz »Contemporary Antisemitism 2026« in Haifa.
Taz-Faktenprüfer im »Nakba«-Rausch: Wenn Ideologie die Recherche ersetzt
in taz-Autor wirft Israel vor, seinem Vater durch die »Nakba« 1948 eine Polio-Impfung verwehrt zu haben – obwohl es den Impfstoff damals noch lange nicht gab.
US-Streitkräfte wollen Abzug aus dem Irak bis Ende September abschließen
Das USA gehen davon aus, bis zum 30. September alle Truppen aus dem Irak abgezogen zu haben. Damit endet die seit dem Kampf gegen Saddam bestehende Präsenz.
Pakistans verschwundenes jüdisches Erbe
Von Michael Freund. Juden prägten das Bild von Karatschi, der größten Stadt Pakistans, bevor Ressentiment und Feindschaft sie schließlich zu Flucht und Auswanderung zwangen.
»Man muss zwischen Tatsachen, Verdachtsmomenten und Bewertungen unterscheiden«
Im Interview mit Elisa Mercier spricht Karoline Preisler über die Vorwürfe, einen Influencer fälschlicherweise mit dem CSD-Anschlag in Verbindung gebracht zu haben.
Gaza und seine israelischen Nachbarn brauchen eine gemeinsame Zukunft (Ein Kommentar)
Der Gazastreifen braucht keine weitere politische Ordnung, die seiner Bevölkerung aufgezwungen wird. Er braucht einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel.
Die Reaktion der KZ-Gedenkstätte Mauthausen auf eine antisemitische Provokation
Fast noch bedenklicher als die Provokation, Israel auf dem KZ-Gelände Mauthausen des Genozids zu bezichtigen, ist die die Reaktion der Gedenkstätte.
Islamismus in Israel
Der islamistische Extremismus ist längst keine Bedrohung von außen. Innerhalb der arabischen Gesellschaft Israels haben radikale Ideologien über Jahrzehnte Fuß gefasst.
Syrien: Angriff auf kurdische Rückkehrer nach Hasaka
Der Chef der kurdisch geführten SDF traf sich mit dem Gesandten von Syriens Präsident al-Sharaa, um die Sicherheitslage in der Provinz Hasaka zu erörtern.
Libanesisches Parlament beschließt die Abschaffung der Todesstrafe
Mit Ausnahme der mit dem Iran verbündeten schiitischen Hisbollah stimmten alle Parteien in Beirut für die Abschaffung der Todesstrafe.
»Menschlich verständlich, aber zu wenig professionell«
Der linke Journalist Oren Persico geht mit Teilen der israelischen Medienlandschaft hart ins Gericht. Er fordert mehr professionelle Ethik und vor allem weniger Selbstzensur.
Hochrangige irakische Sicherheitsdelegation zu Gesprächen in Saudi-Arabien
Zwischen Bagdad und Riad herrschen Spannungen wegen Drohnenangriffen, die irakisch-schiitischer Milizen auf saudische Ölanlagen durchgeführt haben sollen.
Erdoğan verspricht entschlossenen Kampf für einen palästinensischen Staat
Dies erklärte der türkische Präsident gegenüber dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, der sich auf einem zweitägigen Besuch in Ankara befand.
Seilschaften und Sippenhaftung: Der Fall Restle und der WDR
Nach der Weiterverbreitung einer Verschwörungstheorie über ein »US-israelisch-marokkanisches Bündnis« zur Spaltung Europas geriet Georg Restle in die Kritik.
Jüdischer Kandidat für arabisch-israelische Partei Ra’am?
Israels ehemaliger stellvertretender Minister für Innere Sicherheit, Yoav Segalovitz, könnte bei der Wahl am 27. Oktober für die arabische Partei Ra’am antreten.
Irak: Gesetzentwurf für staatliches Waffenmonopol
Der irakische Premierminister wies den zuständigen Ausschuss an, einen Gesetzentwurf zu erarbeiten, der die Entwaffnung der schiitischen Milizen zum Inhalt hat.
Hamas verschärft Folter im Gazastreifen
Nach Angaben der israelischen Streitkräfte hat die Hamas nach dem Waffenstillstand Ende letzten Jahres die Übergriffe auf Zivilisten in Gaza weiter eskaliert.
Lexikon: Palästinensischer Revisionismus über den Tempelberg
Die Behauptung, die historischen Tempel in Jerusalem habe es nie gegeben, dient dem Bestreiten aller jüdischen Ansprüche auf das Land.
Neue Partei in der Türkei: Abgesetzter CHP-Chef gründet »Yeni Parti«
Von Türkü Avci. Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan von einer geschwächten und zersplitterten Opposition profitieren und eine dritte Amtszeit erreichen könnte.
Die Feinde der Freude: Wenn Fußball zum politischen Thema wird
Das iranische Regime fürchtet Fußballfans als unberechenbare Menschenmenge, weswegen es seit den Protesten von 2025/26 den Besuch von Stadien weiter restringiert.
Syrien: USA vermitteln Abkommen zur Entfernung von Nuklearmaterial durch IAEO
Das Nuklearmaterial, das für eine schmutzige Bombe verwendet werden könnte, wird an einem als »Standort 99« bezeichneten geheimen Ort gelagert.