Keiner Partei des »dritten Lagers«, das für eine Einheitsregierung jensiets das Pro- und dem Anti-Netanjahu-Block plädiert, dürfte der Einzug in die Knesset gelingen.
Im Gespräch mit Mena-Watch erklärt Amichai Stein, weshalb die bevorstehende Parlamentswahl in Israel erneut in einer politischen Pattsituation enden könnte.
Während laut Umfragen weder Regierung noch Opposition die nötige Mehrheit gewinnen werden, stehen die Israelis einer Einheitsregierung gespalten gegenüber.
Gadi Eisenkots Yashar liegt in der jüngsten Umfrage knapp vor Benjamin Netanjahus Likud. Keines der politischen Lager verfügt derzeit über eine sichere Mehrheit.
Die Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, dass der Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 nicht verhindert wurde, ist zu einem zentralen Wahlkampfthema geworden.
Um Netanjahu ablösen zu können, muss die Opposition die Wähler davon überzeugen, dass sie eine Regierung stellen kann, die Israels Sicherheit garantiert.
Der Vorsitzende der Balad-Partei, der einen Artikel verfasst hatte, in dem er die Angriffe der Hamas vom 7. Oktober lobte, zog seine Kandidatur zurück.
Mit einer Wehrpflicht für alle Staatsbürger und einem gemeinsamen Bildungssektor möchte Gadi Eisenkot die internen Spaltungen überwinden, die er als Gefahr für Israel ansieht.
Eine kleine haredische Partei steht als Symbol für die Veränderungen in Israels strengorthodoxem Sektor. Ob sie es ins Parlament schafft, ist jedoch ungewiss.
Während die israelische Opposition versucht, ihre Kräfte gegen Amtsinhaber Netanjahu zu bündeln, sagt der Premier einem Konkurrenten im rechten Lager den Kampf an.
Bei der Palästinensischen Autonomiebehörde bestand die Sorge, eine getrennte Kandidatur der drei Parteien könnte zu einem Scheitern an der 3,25 Prozent führen.