Kurz vor dem geplanten Besuch des irakischen Premierministers in Riad gratulierte die Kataib Hisbollah den jemenitischen Huthi zu ihren Angriffen auf Saudi-Arabien.
Laut UNO wurden seit Beginn der Kämpfe im Jemen mehr als 200.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben und die humanitäre Hilfe für 800.000 ist unterbrochen.
Syrien verurteilte die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien, schloss militärische Hilfe aber aus. Unterdessen geht die Offensive der Regierungstruppen im Jemen voran.
Von Sarah N. Stern. Saudi-Arabien steckt in Schwierigkeiten, da die Huthi-Milizen nun die Meerenge von Bab al-Mandab kontrollieren – und Hilfe aus der Türkei und Pakistan bleibt aus.
Regierungschef Rashad al-Alimi ruft die Jemeniten dazu auf, sich den Streitkräften im Kampf gegen die Huthi anzuschließen, während die UNO vor einer Hungersnot warnt.
Von Stefan Wachtberger. Der Jemen rückt in den vergangenen Tagen ins Zentrum der Berichterstattung – nicht wegen des Leids seiner Bevölkerung, sondern wegen steigender Benzinpreise im Westen.
Habtom Ghebrezghiabher. Wie der Iran die Geografie des Roten Meeres, strategische Schlüsselpunkte und bewaffnete Netzwerke in einen regionalen Machtvorteil verwandelt.
Israel ist Berichten zufolge besorgt über die Weigerung der USA, sich militärisch in die Lage im Jemen einzumischen, um den Vormarsch der Huthi zu stoppen.
Der Abschuss einer Huthi-Drohne durch die saudische Flugabwehr markierte nach einem Raketenangriff 2017 die zweite Attacke der jemenitischen Terrorgruppe auf Mekka.
Stolz präsentieren die Huthi erbeutete amerikanische Waffen und Militärfahrzeuge. Die Eroberung Mokkas ist derweil ein Worst-Case-Szenario für Saudi-Arabien.