Jemenitische und iranische Quellen gaben an, die Küstenoffensive der Huthi werde unter direkter Anleitung der Islamischen Revolutionsgarde durchgeführt.
Während die Regierungstruppen erklären, ihre Gegenoffensive gegen die Huthi werde ausgeweitet, eroberte die Terrorgruppe die am Roten Meer gelegene Stadt Mokka.
Die Huthi arbeiten daran, die Voraussetzungen für die Eroberung der Meerenge von Bab al-Mandab zu schaffen, erklärte der jemenitische Informationsminister.
Von Kazem Moussavi. Die Islamische Republik Iran führt keinen isolierten Krieg gegen die USA. Sie führt einen Krieg gegen die Sicherheitsordnung der gesamten Region.
Der Angriff auf einen ägyptischen Hafen am Suezkanal sollte verdeutlichen, dass der Iran die weltweiten Energietransporte noch stärker stören kann als bisher.
Von Habtom Ghebrezghiabher. Die Huthi verhalten sich nicht mehr wie eine Rebellenbewegung, sondern wie eine Regionalmacht, die überzeugt ist, dass ihren Feinden der Wille zum Kampf fehlt.
Von Or Horvitz. Die Schwächung der militärischen Macht des Iran hat den Huthi die Gelegenheit geboten, sich als Anführer der regionalen »Achse des Widerstands« zu positionieren.
Die Ankündigung folgte auf einen von Angriff der jemenitischen Regierung auf den Flughafen von Sanaa, für den die Huthi das Nachbarland Saudi-Arabien verantwortlich machen.
Im globalen Ölhandel spielt die Straße von Hormus eine zentrale Rolle: Rund ein Fünftel des weltweiten Rohöls passiert täglich diese schmale Wasserstraße.
Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.