Während der Iran eine ständige strategische Bedrohung darstellt, hat sich Israel seit dem Ausbruch der Massenproteste durch auffällige Zurückhaltung ausgezeichnet.
Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Iman Sefati über die Dynamik der Iran-Proteste und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren.
Der Iran sorgt weltweit für Schlagzeilen, nachdem die Niederschlagung der Proteste als die gewalttätigste in der modernen Geschichte des Landes bezeichnet wurde.
Daniel Gerlach insinuiert, würden die USA sich nicht einmischen und gebe es nur ein bisschen mehr Dialog, dann könnte das iranische Regime geordnet abtreten.
Von Kazem Moussavi. Das iranische Regime geht inzwischen mit äußerster Brutalität gegen die Protestierenden vor. Oppositionsquellen sprechen von mittlerweile über 10.000 Toten.
Von Negar Jokar. Um den Informationsfluss zu blockieren und sein Massaker an den Demonstranten zu verschleiern, sperrt der Iran seit Tagen das Internet und die sozialen Medien.
Während früher der größte Anteil der HIV-Infektionen im Iran durch Drogenkonsum passierte, stellen seit einiger Zeit Sexualkontakte den Spitzenreiter der Statistik dar.
Die Familie des ehemaligen Präsidenten Hassan Rohani und der Sprecher des iranischen Parlaments gehören zu jenen, die angeblich französische Visa beantragt haben.
Während die Iraner ihr Leben für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Säkularismus riskieren, ist die Zurückhaltung vieler europäischer Leitmedien auffallend laut.
In der aktuellen Protestphase im Iran sind Frauen nicht nur sehr präsent, sondern nehmen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die repressiven Ideologie ein.