Während im Iran die Menschen ihr Leben riskieren, um sich von einer Theokratie zu befreien, reagieren Teile der westlichen Linken mit dröhnendem Schweigen.
Das Islamische Republik Iran brachte massenhaft schiitische irakische Milizionäre ins Land, um gewaltsam gegen die protestierende Bevölkerung vorzugehen.
In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.
Viele verwundete Demonstranten im Iran meiden aus Angst vor Inhaftierung die Krankenhäuser, während verletzte Patienten aus Operationssälen verschleppt wurden.
Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.
Während der Iran eine ständige strategische Bedrohung darstellt, hat sich Israel seit dem Ausbruch der Massenproteste durch auffällige Zurückhaltung ausgezeichnet.
Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Iman Sefati über die Dynamik der Iran-Proteste und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren.
Der Iran sorgt weltweit für Schlagzeilen, nachdem die Niederschlagung der Proteste als die gewalttätigste in der modernen Geschichte des Landes bezeichnet wurde.
Daniel Gerlach insinuiert, würden die USA sich nicht einmischen und gebe es nur ein bisschen mehr Dialog, dann könnte das iranische Regime geordnet abtreten.
Von Kazem Moussavi. Das iranische Regime geht inzwischen mit äußerster Brutalität gegen die Protestierenden vor. Oppositionsquellen sprechen von mittlerweile über 10.000 Toten.
Von Negar Jokar. Um den Informationsfluss zu blockieren und sein Massaker an den Demonstranten zu verschleiern, sperrt der Iran seit Tagen das Internet und die sozialen Medien.