Die jüngsten Entwicklungen in Syrien und im Irak zeigen, wie die Kurden fallengelassen werden, wenn man sie – wie nach dem Kampf gegen den IS – nicht mehr benötigt.
Von Eyal Dror. Die Frage ist nicht mehr, ob Damaskus seine Armee wiederaufbaut. Die Frage ist, welche Art von Armee Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa wiederaufbaut.
Die Chemiewaffen-Kontrollbehörde bestätigt die Zerstörung von 42 Fliegerbomben und damit erstmals seit 2014 die Vernichtung von chemischen Kampfmitteln auf syrischem Boden.
Der Schritt markiert eine Wende in der US-Politik gegenüber Syrien, das 1979 in die Liste der staatlichen Förderer des Terrorismus aufgenommen worden war.
Von Eyal Dror. In einer Strategie der Diversifizierung versucht Syrien, mit vielen Ländern Beziehungen einzugehen, statt von einer oder zwei Mächten abhängig zu sein.
Israels Entscheidung, nach dem Sturz Assads in die Pufferzone in Syrien vorzurücken, ist Ausdruck der neuen Sicherheitsdoktrin nach dem 7. Oktober 2023.
Der syrische Staatschef forderte Beirut und die internationale Gemeinschaft auf, eine politische Lösung zur Beendigung des Libanon-Konflikts voranzutreiben.
Mit dem Ende der Machtordnung in Damaskus ist die bisherige Stabilität an Israels Nordostgrenze verschwunden. An ihre Stelle tritt ein Gefüge neuer Akteure.
Die Auseinandersetzungen zwischen den kurdischen Regionen im Nordosten Syriens und der Regierung in Damaskus um die zukünftige Staatsform gehen weiter.
Der russische Präsident Wladimir Putin traf sich vergangene Woche zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten mit Syriens Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa.