Was am Donnerstag, dem 20. August, am Ben-Gurion-Flughafen begann, war nach wenigen Stunden eigentlich wieder vorbei. Die Folgen aber halten weiter an.
Der israelische Minister trägt Verantwortung für seine extremen Aussagen, muss allerdings auch für das kritisiert werden, was er tatsächlich gesagt hat.
Wer die islamistische Ideologie kritisiert, greift nicht Millionen friedlicher Muslime an. Terrorismus lässt sich nur bekämpfen, wenn seine Ursachen und Zielsetzungen offen benannt werden.
Fast drei Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober ist der Krieg längst Teil des Alltags geworden. Nicht unbedingt als Ausnahmezustand, sondern als ständiger Begleiter.
Nach den Protesten und dem Krieg mit Israel und den USA trifft die Repression erneut besonders jene Gemeinschaft, die als bequemer Sündenbock dient: die Bahai.
Angesichts von Spannungen, Konflikten und Kriegen wirkt es überraschend, dass Israel regelmäßig Spitzenplätze auf der Liste der glücklichsten Länder belegt.
Die Entwicklungen seit dem Hamas-Massaker haben nicht nur Einfluss auf die israelischen Reservisten, die immer wieder eingezogen werden, sondern auch auf deren Familien.
Innerhalb weniger Stunden wechselt Israel vom Alltag in den Ausnahmezustand und zurück. Eine Reportage über das Wiederaufflammen des Kriegs mit dem Iran.
Wie es zu dem scheinbaren Paradoxon kommt, dass Juden Israel ausgerechnet während eines Kriegs als sicheren Ort ansehen, an dem sie ohne Angst leben können.
Wie bei vielen Kunstveranstaltungen in der jüngsten Vergangenheit bestimmt auch in Venedig die Debatte um Israels Teilnahme große Teile der Ausstellung am Lido.