Abwehrmechanismus Rationalisierung: Die theoretische Basis der »Queers for Palestine«

»Queer As In Free Palestine«: antiisraleischen Demonstration im kanadischen Edmonton

Wie kommt es, dass LGBTQ-Gruppen Solidarität mit islamistischen Terroristen üben, die Homosexuelle und Queers verfolgen und ermorden?

Moritz Pieczewski-Freimuth

Die Saison der Christopher Street Days (CSD) war in Deutschland erneut eine Zumutung für Juden und mit Israel solidarisierten Menschen. Der jüdische Staat ist der einzige sichere Ort für LGBTQ-Personen im Nahen Osten, Tel Aviv eine »queere Metropole«. Laut Arab Barometer (2019) befürworten nur fünf Prozent der Palästinenser gesellschaftliche Toleranz gegenüber Homosexualität, was den niedrigsten Wert im arabischen Raum darstellt. Umso paradoxer, dass die »Queers for Palestine« bei den diesjährigen Pride-Paraden in fast jeder deutschen Großstadt selbstbewusst in Erscheinung treten konnten, während Israelfreunde kaum mehr als eine gefährdete Randnotiz blieben. Welche mentalen Verrenkungen prägen die queerfeministische »Palästinasolidarität«?

Für das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) unter der Leitung von Susanne Schröter habe ich in einem Paper die Thesen der geistigen Stichwortgeberinnen einer queeren »Palästinasolidarität« untersucht. Weil die Goethe-Universität keine unbequeme Islamexpertise mehr duldet, wird das FFGI allerdings Anfang Oktober aufgelöst. Mit der Abwicklung des Zentrums verschwindet ein letztes Refugium, in dem kritische Auseinandersetzungen mit Zeitgeistphänomenen wie dem Islamogauchisme noch unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten möglich waren.

Erkenntnisse gedeihen im Streit. Doch wie soll Streit gelingen, wenn an den Universitäten eine Fraktion die Hegemonie übernimmt, die Widerspruch zusehends verunmöglicht? Umso wichtiger, sich die Vordenkerinnen der Gender- und Queer-Theorie noch einmal genauer anzusehen. Sie leisten im Fall der queeren Allianz mit dem Islamismus entscheidende Hilfe bei der Überbrückung kognitiver Dissonanz und bestimmen maßgeblich den gebildeten Antisemitismus der postmodernen Akademie.

Manifestationen des Israelhasses

Beginnen wir mit den Spitzen der Israelfeindschaft und Islamismus-Apologie auf den heurigen Veranstaltungen: In Berlin dominierte auf der Internationalist Queer Pride die Parole »Palestine is a queer issue«, flankiert von Gewalt gegen Polizisten, Solidarität mit der Hamas, Mordaufrufen (»Death to the IDF«) und einer Fahne der Islamischen Republik Iran. Beim Dyke March wurden Regenbogenfahnen mit Davidstern ausgeschlossen – angeblich, um palästinensische Queers nicht zu triggern. Palästinafahnen und Kuffiyas waren dagegen willkommen. Eine Retraumatisierung jüdischer Teilnehmer spielte offenbar keine Rolle.

In Hamburg und Frankfurt war die Parole »From the River to the Sea« zu hören, in Frankfurt sogar von der offiziellen Bühne, verbunden mit Pinkwashing-Vorwürfen gegen Israel. Besonders drastisch fiel Leipzig auf: Plakate forderten den Boykott des jüdischen Staats, israelsolidarische Aktivisten wurden mit »We support genocide«-Pfeilen markiert, und entlang der Route prangten »Queers 4 Palestine«-Graffiti. Parallel marschierte die BDS-Gruppe Handala; ein Teilnehmer trug ein T-Shirt zu Ehren der Qassam-Brigaden, dem militärischen Arm der Hamas. »Students for Palestine Leipzig« behauptete, man könne keinen CSD feiern, während »mit unserem Steuergeld« im Gazastreifen queere Palästinenser bombardiert würden. Dass Israel zahlreichen homosexuellen Palästinensern Schutz bietet, wurde ausgeblendet. Stattdessen wurde der jüdische Staat als patriarchaler Todbringer gebrandmarkt.

In Köln, beim größten CSD Deutschlands, waren Israelfahnen untersagt, Palästina-Symbole und ein Schild mit »No Pride in Genocide – Free Palestine« dagegen erlaubt. Zur Einordnung: Vorwürfe von Genozid oder Aushungern beruhen auf Lügen; sie sind nichts anderes als eine Täter-Opfer-Umkehr und die Neuauflage alter Brunnenvergifter- und Ritualmordlegenden.

In Erfurt versuchten Antisemiten aus dem linksautoritären Milieu den Umzug zu vereinnahmen – mit Kuffiyas, mit Karten, auf denen Israel eliminiert war und mit Flyern des Zusammenschlusses »CSD verteidigen«. Das Bündnis versteht sich offiziell als Schutzstruktur gegen rechte Angriffe, rekrutiert sich aber maßgeblich aus Schlägertrupps des linksextremen Milieus mit Bezügen zum Islamismus. Besonders auffällig sind darin die Initiativen Zora, Pride Rebellion und Young Struggle. Letztere feierte das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 als »Befreiungsschlag« und trat bereits bei islamistischen Formaten wie Generation Islam auf.

Eigentlich ein feministisches Kernanliegen

Nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem bis heute andauernden Gaza-Krieg erhielten diese Gruppierungen neuen Auftrieb. Doch was am dunkelsten Tag in der Geschichte Israels geschah, müsste jeder Linke eigentlich auf das Schärfste verabscheuen. Nicht zuletzt systematische Sexualverbrechen kennzeichneten den Terrorangriff. Ziel war es, die ›Libertinage‹ als vermeintlich ›jüdisches Prinzip‹ auszulöschen. Die Terroristen filmten ihre Gräueltaten und präsentierten verschleppte Frauen als ›Kriegstrophäen‹.

Die entsetzliche Gewalt hängt mit der rigiden Geschlechterordnung in den Palästinensergebieten zusammen: Wo sexuelles Begehren komplett tabuisiert wird, behindert dies eine gelungene Sublimierung von Trieben. Das Blutbad bot den Dschihadisten die Möglichkeit, ihre destruktiv unterdrückten, sadistischen Fantasien auszuleben. Die modern gekleidete, studierende oder Armeedienst leistende, tanzende Jüdin ist das absolute Gegenbild zum islamischen Patriarchat und stellt so ein vernichtungswürdiges Feindbild dar.

Charakteristisch für solche ultrapatriarchale Gesellschaften sind auch massive Einschränkungen der Rechte von LGBTQ-Personen. Homosexualität wird mindestens mit Haft bestraft, in vielen muslimischen Staaten sogar mit dem Tod. Wo der Staat nicht straft, übernehmen oft Familien diese Rolle. Israel hingegen garantiert umfassende Rechte für sexuelle Minderheiten und gewährt wegen Homosexualität verfolgten Palästinensern Schutz.

Doch anstatt die Sexualverbrechen vom 7. Oktober 2023 oder die homophobe Ordnung im Gazastreifen klar zu benennen, reagierten Teile der Queer-Community mit Schweigen, Relativierungen sowie offener Sympathie. Willfährig avancierten sie zu Erfüllungsgehilfen einer antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Agenda. Wie passt das zusammen? Für LGBTQ-Menschen eintreten und sich gleichzeitig mit ihren Todfeinden zu solidarisieren?

Identifikation mit dem Aggressor

Kritiker sprechen zu Recht spöttisch von Chicken for KFC, also der Identifikation mit dem Aggressor – einem aus der Psychoanalyse bekannten Abwehrmechanismus: Aus übermäßiger Angst vor einer Bedrohung identifiziert sich der Bedrohte mit ihr in der Hoffnung, sie so zu einem Verbündeten zu machen und der Verfolgung zu entgehen. Unangenehme Gefühle, Konflikte oder innere Spannungen werden verdrängt, weil als zu schmerzhaft empfunden. Was belastet, muss entlastet werden.

Welche Ängste spielen hier eine Rolle? Zunächst die Sorge vor der Desillusionierung einer postkolonialen Ideologie, welche die Welt dichotom in Unterdrücker und Unterdrückte, Weiß und Schwarz, Westen und globalen Süden aufteilt, wobei den Letzteren automatisch der Status revolutionärer Subjekte zugeschrieben wird. Diese Projektion droht angesichts der Gräueltaten eines bemerkenswerten Teils ihrer halluzinierten Underdogs, der Palästinenser, am 7. Oktober 2023 zu zerbrechen.

Dazu kommt die uneingestandene Angst, irgendwann selbst verfolgt oder gar ermordet zu werden. Insgeheim weiß man, dass die palästinensische Führung oder die Islamisten hierzulande unterdrücken und töten würden, und hofft, durch Anbiederung verschont zu bleiben. Besonders schmerzhaft dürfte das für Queers im Westen mit islamischer Migrationsbiografie sein: Sie kennen die homophobe Morddrohung aus ihrer Sozialisation und hängen zugleich aus Angst vor Identitätsverlust oftmals ganz besonders an Herkunft und Traditionen. Statt den Bruch zu riskieren, spalten sie ab und externalisieren: Israel wird zum äußeren Aggressor erklärt nach dem Motto: »Wären die Palästinenser nicht so von Israel betroffen, würde man uns auch nicht so schlecht behandeln.«

Doch um diese Konflikte soll es hier nicht zentral gehen. Unterbelichtet schienen mir bislang die Mechanismen der Rationalisierung und der Intellektualisierung zu sein, wonach Irrationales plötzlich als logisch erscheinen soll oder verklausulierte Theorien vom Wesentlichen ablenken. Mindestens drei Gender-Professorinnen bereiteten dieser Option den Weg: Judith Butler, Angela Davis und Jasbir K. Puar; alle drei sind treibende Kräfte hinter »Queer BDS«, dem queeraktivistischen Arm der Israel-Boykott-Bewegung.

Zionismus = Maskulinismus

Der unangefochtene Star der Szene ist Judith Butler, die als Begründerin der Queer Theory gilt. Schon lange vor dem 7. Oktober 2023 erklärte sie Hamas und Hisbollah zu einem »Teil der globalen Linken«. In einem französischen Videovortrag titulierte sie das Hamas-Massaker als »Aufstand« und zweifelte die sexuelle Gewalt an, womit sie gleichzeitig eine der Leitlinien der feministischen Bewegung untergrub, nämlich, dass man (von Gewalt) betroffenen Frauen Glauben schenken müsse. Für Jüdinnen allerdings scheint dies nicht zu gelten. Bei der Präsentation ihres neuen Buchs Who’s Afraid of Gender wurden Spiegel-Journalisten Zeuge, als Butler sagte, es sei bloß eine »Karikatur, dass Frauen, Schwule, Lesben und Trans-Personen in Palästina nicht frei und offen leben« könnten.

Butler versucht, ihrer Kritik am Zionismus eine identitätskritische Note zu verleihen. In ihrem Buch Am Scheideweg: Judentum und die Kritik am Zionismus (2013) bewertet sie Israel als identitäres Projekt, die Diaspora hingegen als gelebtes Nicht-Identitäres. Jüdische Staatlichkeit gründe auf »Strategien des dauerhaften Ausschlusses und zur dauerhaften Beschränkung der Bewegungsfreiheit« der Palästinenser. Israel schließe Palästinenser als die a priori »Anderen« aus. Die Emanzipation der »Einen«, der Juden, impliziere die Exklusion der »Anderen«, der Palästinenser.

Butler entwickelte in der Folge eine postzionistische Judaistik, die zwischen der »bösen« israelischen Nation und der »guten« Diaspora unterscheidet. Diese beschreibt sie als ein »Hineingeworfensein in eine Welt der Nicht-Juden, in der man ethisch und politisch seinen Weg inmitten einer unumkehrbaren Heterogenität finden muss«, quasi zur Dekonstruktion seiner (jüdischen) Identität gezwungen wird.

Kein Wort über den eliminatorischen Antisemitismus, der in der Shoah kulminierte und Israel als Rettungsunternehmen für das jüdische Volk notwendig machte. Wehrhafte Juden, repräsentiert durch Israel, erscheinen Butler als Verräter am von ihr definierten jüdischen Diversitätsethos. Israels Streben nach Sicherheit interpretiert sie als Ausdruck eines maskulinen Identitätsfanatismus. So wird Israel bei Butler zum Oberpatriarchen, der die mit Queers gleichgesetzten Palästinenser zwangsläufig ausschließen müsse.

Wie wirkmächtig diese Position ist, zeigte sich in einer aktivistischen Inszenierung beim CSD in Zürich: Unter einer Transflagge hielt ein Mann ein Plakat mit der Aufschrift »Wir Queers bekämpfen die laufende Entmenschlichung und Dämonisierung der Palästinenser*innen – wir kennen diese Art von Politik zu gut«.

Antisemitismus als blinder Fleck

Einen weiteren Beitrag zum zeitgenössischen Queeraktivismus liefert das Konzept der Intersektionalität mit Angela Davis als Vordenkerin. Intersektionalität bezieht sich auf überschneidende Diskriminierungen entlang der Achsen Race, Class, Gender, zunehmend auch aufgrund religiöser Zugehörigkeit, meist zum Islam. Doch der Ansatz weist erhebliche Schwachstellen auf, den Antisemitismus zu erfassen.

Judenhass lässt sich nicht einfach unter Rassismus klassifizieren. Rassisten biologisieren soziale Merkmale, um als »minderwertig« imaginierte Menschen herabzuwürdigen. Antisemiten jedoch fixieren sich auf Juden als »Gegenrasse, das negative Prinzip als solches« (Theodor W. Adorno), die im Konkurrenzgefälle als »überwertig« fantasiert wird. Class thematisiert Benachteiligung aufgrund prekärer ökonomischer Situationen. Im antisemitischen Denken allerdings werden Juden nicht als unter-, sondern als dezidiert überprivilegiert wahrgenommen. Die grausame Gleichzeitigkeit von Sexualverbrechen und Vernichtungsantisemitismus am 7. Oktober 2023 böte ein geeignetes Analysefeld für die Dimension Gender: Doch der sexistische ›Mehrfachdiskriminierer‹ wird stattdessen im ›alten weißen Mann‹ ausgemacht, den einige Queerfeministinnen in Israel symbolisiert sehen.

Die Ikone des Black Feminism, Angela Davis, liefert so eine Nutzanwendung der Intersektionalität für die Palästina-Solidarität. Bei einer antiisraelischen Campusbesetzung in Denver 2024 trat sie mit Kuffiya auf die Bühne und rief: »Und wenn Palästina frei sein kann, dann kann die ganze Welt frei sein« – die israelbezogene Variante des Erlösungsantisemitismus.

Willkürlich zieht Davis in ihrem Buch Freedom is a constant struggle (2016) Verbindungen zwischen Palästinensern und Schwarzen: US-Einsatzkräfte zur Aufstandsbekämpfung seien von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) trainiert worden; die BDS-Bewegung habe sich mit Black Lives Matter solidarisiert, und Israel praktiziere Apartheid wie einst Südafrika. Palästinenser werden mit Schwarzen parallelisiert, während Israelis beziehungsweise Juden grundsätzlich mit Amerikanern paktieren würden und als Weiße gelten. Eine funktionierende israelische Armee und gegen Terroristen gesicherte Grenzen ­– dadurch verloren die Juden in dieser Form des antirassistischen Diskurses sukzessive ihren Status als »schutzbedürftige Minderheit«. Israel fungiere letztlich als Akteur der White Supremacy, Juden werden gar als »super-weiß« situiert gesehen.

Pinkwashing Terrorism

Jasbir K. Puar, auch sie eine namhafte amerikanische Professorin der Gender Studies, prägte die Begriffe »Homonationalismus« und »Pinkwashing«, mit denen der jüdische Staat mittlerweile auf fast allen Pride-Paraden als hinterlistiger Verschwörer angeprangert wird.

Mit »Homonationalismus« wollte Puar die Verquickung von sexueller Aufklärung mit nationalen Interessen kritisch erfassen. Es gelte längst nicht mehr nur die imperialistische Annahme, dass »weiße Männer dunkle Frauen retten«, sondern inzwischen gewinne auch die Vorstellung immer mehr an Raum, dass »weiße Männer schwule Männer vor muslimischen Männern retten«.

In ihrem Werk The right to maim: Debility, capacity, disability (2017) stigmatisiert Puar ausgerechnet Israel, den beispiellosen Safe Space für Homosexuelle im Nahen Osten, als den »Pionier des Homonationalismus«, macht Israel also genau seine Schutzfunktion zum Vorwurf. Hier kommt der Begriff des Pinkwashing ins Spiel, mit dem Puar behauptet, Israel instrumentalisiere seine progressive LGBTQ-Politik, um »siedlerkoloniale« Praktiken zu rechtfertigen und zu verschleiern. Verweise auf LGBTQ-Rechte in Israel sollen schlicht Legitimität für Militäroperationen »erkaufen«, so ihre Unterstellung.

Israel wird somit unabhängig von seinem Verhalten zur Zielscheibe: Egal, ob Israel Homosexuelle nun schützen oder verfolgen würde, es gerät immer ins Kreuzfeuer der Ressentiments. Die These, dass Staaten progressive LGBTQ-Gesetze zur Imagepflege nutzen, kippt bei Puar völlig in antisemitische Paranoia um: Sie konstruiert ein Bild vom ›Kollektivjuden‹ Israel, der mit allem, was er tut oder unterlässt, lügt und betrügt. Im Umkehrschluss zu Puars Thesen müsste man also feststellen, dass der LGBTQ-Diskurs von ihr und ihren Anhängern schlicht missbraucht wird, um »Pinkwashing« ihres Antisemitismus zu betreiben.

Kein Widerspruch

Es war zu beobachten, dass so gut wie alles, was am 7. Oktober 2023 geschehen ist und was danach global an Antisemitismus und Islamismus entflammte, von den »Queers for Palestine« entschuldigt oder gar gerechtfertigt wurde. Vor dem hier dargestellten Hintergrund erscheint dies nicht mehr als Widerspruch, sondern als stringente Fortführung dominanter Prämissen aus den Gender- und Queer-Studies als logische Konsequenz einer Ideologieproduktion, deren Wortführerinnen Judith Butler, Angela Davis und Jasbir K. Puar heißen.

Susanne Schröter stellte in einem Interview mit dem Humanistischen Pressedienst zu Recht fest, dass ein Stimmungswechsel an den Universitäten bislang ausgeblieben ist. – Ein Befund, der durch die eingangs angesprochene Auflösung des FFGI zusätzlich bestätigt wird. Eine Kurskorrektur in den Geisteswissenschaften wäre jedoch dringend geboten, um den Sumpf des salonfähigen Antisemitismus westlicher Campus-Ideologen trockenzulegen.

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