Am Dienstag jähren sich die arabischen Pogrome von 1929 zum 97. Mal, im Zuge derer auch die jahrhundertealte jüdische Gemeinde aus Hebron vertrieben wurde.
In Israel wächst die Sorge vor einer neuen Sicherheitsherausforderung an der jordanischen Grenze. Aufgrund des 7. Oktobers wird die Ostflanke neu bewertet.
Gleichzeitig zum Vorwurf des »Siedlerkolonialismus« gegen Israel schweigt die Welt zur ethnischen Vertreibung in Afrin unter palästinensischer Beteiligung.
Von Maoz Druskin. Der ehemalige IDF-General Yair Golan und seine Partei der Demokraten werden in den kommenden Jahren eine bedeutende politische Kraft in Israel darstellen.
Im Westjordanland verschiebt sich der Konflikt: weg von klaren Akteuren hin zu unübersichtlichen Dynamiken, die sich kaum noch politisch steuern lassen.
Während die Außenministerin nach dem 7. Oktober an Israels Seite stand, änderte sich das mit dem Entschluss, einen UN-Sicherheitsratsitz für Österreich anzustreben.
Trotz der Zusage von Reformen sind Antisemitismus und Anstiftung zu Gewalttaten gegenüber Israel nach wie vor tief in den Schulbüchern der Autonomiebehörde verankert.
Israels Premierminister Netanjahu distanziert sich öffentlich von den gewalttätigen, anti-arabischen Übergriffen extremistischer Siedler im Westjordanland.