Von John Spencer. Die Militäraktionen Israels richten sich gegen Terroristen. Der Tod von Zivilisten ist tragisch, aber im Gazastreifen ist er Teil der Strategie der Hamas.
Statt darüber zu diskutieren, ob in Gaza nun ein Genozid stattfinde oder nicht, sollte man die Frage stellen, warum so viele den Krieg als Völkermord darstellen wollen.
Von Shlomo Dubnov. Der Vorwurf des Völkermords ist kein Synonym für Grauen, sondern ein eigenständiger Rechtsbegriff, der von der Politik der Empörung getrennt bleiben muss.
Mahmoud Daifallah Hmoud, der über Südafrikas Völkermordklage entscheiden soll, hat Israel bereits in der Vergangenheit ethnische Säuberungen vorgeworfen.
Von Ljiljana Radonić. In der akademischen Welt wird der Genozid-Vorwurf gegen Israel lauthals propagiert. Der Kampf dagegen ähnelt jenem gegen Windmühlen.
Während die Hamas »gezielt Frauen angriff«, wird vom UN-Menschrechtsrat eine Täter-Opfer-Umkehr angestrebt, indem man Israel einen »Krieg gegen Frauen« vorwirft.
Der Amnesty-International-Bericht, der Israel einen Genozid im Gazastreifen vorwirft, ist von einer völligen Fehlinterpretation des Kriegsvölkerrechts geprägt.
Von Ben Cohen. Nachdem Alice Nderitu sich geweigert hatte, den Kampf Israels gegen die Hamas als Völkermord zu bezeichnen, wurde ihr Mandat als UNO-Sonderberaterin nicht verlängert.
In einem aktuellen Bericht beschuldigt die amerikanische NGO Human Rights Watch den Staat Israel des gezielten Völkermords an der Bevölkerung des Gazastreifens.