Der Amnesty-International-Bericht, der Israel einen Genozid im Gazastreifen vorwirft, ist von einer völligen Fehlinterpretation des Kriegsvölkerrechts geprägt.
Von Ben Cohen. Nachdem Alice Nderitu sich geweigert hatte, den Kampf Israels gegen die Hamas als Völkermord zu bezeichnen, wurde ihr Mandat als UNO-Sonderberaterin nicht verlängert.
In einem aktuellen Bericht beschuldigt die amerikanische NGO Human Rights Watch den Staat Israel des gezielten Völkermords an der Bevölkerung des Gazastreifens.
Laut Wall Street Journal entlässt die UNO ihre Sonderberaterin für die Verhütung von Völkermord, weil sie sich weigert, Israels Vorgehen als »Genozid« einzustufen.
Von Holger Geisler. Fast genau auf den Jahrestag des Völkermordes sehen die Jesiden ihre Existenz im Irak erneut bedroht. Der Grund: Eine Kampagne angestachelt von Klerikern.
Thomas von Osten Sacken im Gespräch mit Aya Jalal, Mitarbeiterin des Jinda Zentrum in Dohuk, das sich um jesidische Überlebende des Völkermordes kümmert.
Oliver M. Piecha sprach mit der jesidischen Aktivistin und Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Wadi, Basma Aldikhi über die Situation der Jesiden im Irak.
Der unbegründete Vorwurf einiger spanischer Regierungsmitglieder, Israel begehe einen Genozid in Gaza, könnte für Spanien sehr unliebsame Konsequenzen haben.