Ein Kriegseintritt lag nicht im Interesse jener pro-iranischen Milizen, die ihre Möglichkeiten einer zukünftigen Einflussnahme im Irak nicht verspielen möchten.
Einen Tag nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran verlegt Syrien Truppen an die irakische Grenze, um diese gegen die mit dem Iran verbündeten schiitische Milizen zu sichern.
Von Lyn Julius. Frankreich wird beschuldigt, über fünfzig Jahre lang gestohlenes jüdisches Eigentum in Form des französischen Botschaftsgebäudes in Bagdad verwendet zu haben.
In den letzten Wochen wurden an die 500 US-Soldaten abgezogen und mehrere US- Stützpunkte an die Syrischen Demokratischen Kräfte übergeben oder geschlossen.
Seit Monaten gibt es Berichte über Pläne zu einer Entwaffnung der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen im Irak, die eine große Bedrohung für die Sicherheit Bagdads darstellen.
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem brutalen IS-Angriff auf das jesidische Kerngebiet Shingal im Nordirak ist das Schicksal von etwa 2.500 Menschen weiterhin ungewiss.
Für den irakischen Präsidenten ist die Präsenz der US-Streitkräfte entlang der syrisch-irakischen Grenze im Kampf gegen den Islamischen Staat von großer Bedeutung.
Damaskus war während der Assad-Herrschaft dafür bekannt, so ziemlich jeder Terrororganisation Unterschlupf zu gewähren, die gegen Israel oder die USA aktiv waren.
Die Situation jesidischer Flüchtlinge im Irak hat sich in den letzten Monaten nachhaltig verschlechtert. Das liegt unter anderem an gestrichenen US-Hilfsgeldern.
Die Entscheidung der USA, ihre Truppen aus Syrien abzuziehen, hat Befürchtungen geweckt, dass der IS das Machtvakuum ausnutzen und ein Comeback feiern könnte.
Es gibt Bemühungen in Bagdad, den syrischen Präsidenten al-Sharaa wegen Terrorismusvorwürfen von der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga abzuhalten.
Mehrere vom Iran unterstützte Milizen im Irak sollen bereit sein, ihre Waffen abzugeben, um die Gefahr eines eskalierenden Konflikts mit den USA abzuwenden.