Eine große Zahl jener „Unter-den-Talaren-der-Muff-von-tausend-Jahren“-Brüller, die sich bis heute als links, als weltoffen und vor allem als aufmerksame Kämpfer gegen jeden Antisemitismus empfinden, sind zugleich auch das, was man so schön mit dem Euphemismus „Israelkritiker“ bezeichnet – und vollkommen beratungsresistent dazu –, und sie sind eine so große Zahl, dass man sie nicht mehr übersehen kann. Denn sie sind eine Gefahr. Meiner Meinung nach vielleicht sogar eine größere Gefahr als die Rechtsextremen.
»Ich bin auf meinem Weg zum Judentum dreimal konvertiert«
Im Interview mit Elisa Mercier spricht Itai Böing über seinen Weg zum Judentum, den Umgang mit der Vergangenheit sowie die Zäsur des 7. Oktober.
