120 der 209 auf der Liste des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) aufgeführten Todesfälle hatten Bezug zu Terrororganisationen.
Vor etwa einem Monat kündigte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) an, überprüfen zu wollen, wie viele Personen auf seiner Liste von in Gaza getöteten Journalisten Bezüge zu Terrororganisationen hatten. Nun ergab eine Untersuchung von HonestReporting, dass mehr als die Hälfte der derzeit gelisteten Personen Verbindungen zu Gruppen wie der Hamas aufweist. Unter Berufung auf einen Bericht der Medienbeobachtungsorganisation berichtete der Washington Free Beacon am Freitag, dass mindestens 120 der 209 Namen auf der CPJ-Liste Terrorverbindungen hatten. 56 Personen waren zum Zeitpunkt ihrer Tötung »aktive, gewalttätige Kämpfer«.
Entschuldigung notwendig
»Die Datenbank vom CPJ war eine der wesentlichen Quellen, die von Medienorganisationen weltweit genutzt wurden, um das Narrativ zu verbreiten, dass das israelische Militär vorsätzlich Journalisten ins Visier nehme«, äußerte HonestReporting gegenüber dem Free Beacon. »Nicht nur sollte sich das CPJ dafür entschuldigen, die psychologische Kriegsführung von Terroristen verharmlost zu haben. Auch die Nachrichtenstationen sollten eine Flut von Korrekturen und Widerrufen herausbringen«, forderten die Medienbeobachter.
Das Komitee zum Schutz von Journalisten erklärte gegenüber dem Free Beacon, dass man sich nicht zu der Untersuchung äußern könne, solange die eigene Überprüfung noch nicht abgeschlossen ist.
