Irankrieg: Israel meldet Tötung von Ali Laridschani

Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Ali Laridschani wurde bei israelischem Angriff getötet

Neben dem hochrangigen Sicherheitsfunktionär Laridschani wurde auch der Basidsch-Kommandeur Gholamreza Soleimani getötet. Beide waren für die Ermordung von mindestens 30.000 iranischen Demonstranten im Januar verantwortlich.

Die israelischen Streitkräfte haben am Montag den hochrangigen iranischen Sicherheitsfunktionär Ali Laridschani getötet, der Berichten zufolge für die Anordnung zur Tötung Tausender regimekritischer Demonstranten verantwortlich war. »Ich wurde soeben vom Stabschef darüber informiert, dass Laridaschani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, sowie der Chef der Basidsch – Irans zentraler Unterdrückungsapparat – Gholamreza Soleimani, letzte Nacht getötet wurden«, sagte Israels Verteidigungsminister Israel Katz in einer Stellungnahme am Dienstagmorgen.

Laridschani war seit langem eine hochrangige Persönlichkeit in den Machtstrukturen Teherans und fungierte zuletzt als Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, der das letzte Wort bei politischen Entscheidungen, einschließlich des Atomprogramms, hat.

Zentraler Unterdrückungsapparat

Basidsch-Kommandeur Soleimani leitete laut einer Erklärung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), in der sein Tod bestätigt wurde, die »wichtigsten Unterdrückungsoperationen des Iran, bei denen große Brutalität verübt, massenhaft Inhaftierungen vorgenommen und Gewalt gegen zivile Demonstranten angewendet wurde«. Soleimani stand sechs Jahre lang an der Spitze der paramilitärischen Basidsch-Miliz.

Seine Eliminierung »kommt zu der von Dutzenden hochrangiger Kommandeure der Streitkräfte des iranischen Regimes hinzu, die während der [laufenden] Operation eliminiert wurden, und stellt einen weiteren bedeutenden Schlag gegen die Sicherheits- und Kommandostrukturen des Regimes dar«, schloss die IDF-Erklärung.

Basidsch-Milizionäre waren Anfang des Jahres an der Unterdrückung der Proteste gegen das Regime beteiligt. Menschenrechtsgruppen und Augenzeugen berichteten über den Einsatz von Gewalt – einschließlich Schüssen mit scharfer Munition sowie Masseninhaftierungen – gegen Demonstranten.

IDF-Stabschef Eyal Zamir erklärte am Dienstag, dass im Rahmen der gemeinsamen Militärkampagne von Jerusalem und Washington »über Nacht bedeutende Erfolge im Iran verzeichnet wurden. Die Zusammenarbeit zwischen der IDF und dem US-Zentralkommando wird immer enger.« Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten haben seit Beginn der Operation Epic Fury – Washingtons Codename für den Krieg – mehr als 6.000 Kampfeinsätze geflogen, sagte der Kommandeur des CENTCOM, Admiral Brad Cooper, am Montag.

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