Indem Abbas‘ Autonomiebehörde eine Mehrzweckhalle nach dem Hitler-Verbündeten und NS-Kriegsverbrecher benennt, sendet sie ein Zeichen, wer für sie als Held gilt.
Von Thorsten Fleck. Eine bisher wenig beachtete Studie der deutsch-israelischen Schulbuchkommission zeigt, warum Integrationskurse kaum zum Abbau von Antisemitismus beitragen.
Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt die israelische Regisseurin Sharon On ihre Arbeit am Theaterstück über Emmie Arbel und die Rolle von BDS im Kulturbetrieb.
Von Rabbi Abraham Cooper, Ariel Gelblung und Daniel Schuster. Durch Holocaustleugnung in sozialen Medien werden junge Menschen rekrutiert und Verschwörungstheorien in den Mainstream getragen.
Im Gespräch mit Elisa Mercier erklärt der ARD-Journalist Lorenz Beckhardt wie es nach dem 7. Oktober 2023 zur Gründung des Verbandes Jüdischer Journalistinnen und Journalisten kam.
Antisemitismus darf kein Randthema bleiben, das nur etwa in Talkshows oder Feuilletons behandelt wird. Seine Bekämpfung muss die gesellschaftliche Mitte erreichen.
Im Gespräch mit Elisa Mercier spricht der Historiker Jan Gerber über sein aktuelles Buch Das Verschwinden des Holocaust sowie über den Wandel der Erinnerungskultur.
Im Gespräch mit Elisa Mercier beleuchtet Olaf Kistenmacher den Antisemitismus in der Arbeiterbewegung der Weimarer Republik und die Traditionslinien bis in die Gegenwart.
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Sarah Cohen-Fantl darüber, was Erinnerung leisten kann und warum das Schweigen über den Antisemitismus gefährlich bleibt.
Das neue Buch von Sarah Cohen-Fantl »Wie alles begann und sich jetzt wiederholt« ist eine leise, eindringliche Chronik von Verlust, Weitergabe und Wiederaneignung.