Noch bis zum Jahr 2020 gratulierte Bundespräsident Steinmeier dem iranischen Regime jedes Jahr zur Machtergreifung von 1979 – »auch im Namen meiner Landsleute«.
Im Gespräch mit Elisa Mercier bewertet Andreas Fanizadeh, kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, die Lage im Iran als qualitativ neue Krise des Regimes.
Ein Aufmarsch wie der der USA vor dem Iran dient nicht zu einer politischen Botschaft oder einem Bestrafungsschlag, sondern ist auf einen umfassenden Einsatz ausgelegt.
Von Negar Schmölz-Roubani. Das iranische Regime befindet sich in einem Überlebenskampf gegen die eigene Bevölkerung. Eine Unterstützung der Freiheitsbewegung ist nicht nur moralisch geboten.
Gerald Karner analysiert im Mena-Podcast, warum der Iran trotz Trump-Ankündigung nicht angegriffen wurde und erklärt, wozu die neue Laserwaffe Israels fähig ist.
Eine erschöpfte Gesellschaft, ein über Leichen gehendes Regime und ein Schweigen, das die Welt zum Komplizen macht, kennzeichnen die jüngsten Proteste im Iran.
Laut den lokalen Gesundheitsbehörden beträgt die Zahl der bei den Protesten getöteten Iraner über dreißigtausend, manche Quellen sprechen von mindestens 36.500.
Von Shachar Kleiman. Die brutale paramilitärische Freiwilligentruppe der Revolutionsgarde wurde gegründet, um in der Islamischen Republik Iran Dissens um jeden Preis zu unterdrücken.
Von Charles Jacobs und Ben Poser. Ausländische Arbeiter in Katar leben unter einem repressiven System, das von Arbeitsrechtsexperten als Zwangsarbeit und moderne Sklaverei eingestuft wird.
Die großspurigen Ankündigungen eines Verwaltungskomitees für Gaza haben für Skepsis und Spott unter Anti-Hamas-Aktivisten und Bewohnern der Küstenenklave gesorgt.
Das Islamische Republik Iran brachte massenhaft schiitische irakische Milizionäre ins Land, um gewaltsam gegen die protestierende Bevölkerung vorzugehen.
Das iranische Regime instrumentalisiert seine Opfer, indem es sie als Basidsch-Mitglieder zwangsregistriert oder ihre Angehörigen für die Freigabe der Leichen bezahlen lässt.
In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.
Viele verwundete Demonstranten im Iran meiden aus Angst vor Inhaftierung die Krankenhäuser, während verletzte Patienten aus Operationssälen verschleppt wurden.
Während der Iran eine ständige strategische Bedrohung darstellt, hat sich Israel seit dem Ausbruch der Massenproteste durch auffällige Zurückhaltung ausgezeichnet.