Von Moritz Jeitler. Der Meinungskompass hat sich derart verschoben, dass eine der klarsten moralischen Fragen nicht mehr entlang der traditionellen politischen Linien beantwortet wird.
Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.
Von KirkuNow. Die irakische Frauenrechtsaktivistin Yanar Mohammed, die sich gegen sexuelle Gewalt einsetzte und ein Frauenhaus in Bagdad leitete, wurde Opfer eines Anschlags.
Von Negar Jokar. Für viele Außenstehende mag schwierig zu verstehen sein, wie sich die iranische Bevölkerung über einen Angriff auf ihr Land freuen kann.
In Berichten erzählen Iraner über Verzweiflung, Verlust und eine ungewisse Zukunft; ein Zustand, der sich bleiern über die gesamte Gesellschaft gelegt hat.
Schrotmunition, Vergewaltigungen und Todesurteile: Die Berichte aus dem Iran über die Gewalttaten bei der Niederschlagung der Proteste im Januar reißen nicht ab.
Die Taliban erließen eine neue Strafprozessordnung, mit der eine Vier-Klassen-Justiz etabliert, die Sklaverei wieder eingeführt und Frauen aller Rechte beraubt werden.
Während das iranische Regime den Internetzugang sperrte, wurden zugleich vom staatlichen Rundfunk weiterhin offizielle Textnachrichten an die Mobiltelefone gesendet.
Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Monat schmuggelte die US-Regierung Tausende von Starlink-Satelliten-Internetterminals in den Iran.
Von Emily Schrader. Sperren, Filterung und erzwungenes Umsteigen zu staatlichen Plattformen sollen zu dauerhaften Merkmalen des iransichen Internets werden.
Das islamische Regime hat durch die Ausweitung der Überwachung und Kontrolle eine Art unsichtbaren Käfig geschaffen, in dem die Iraner ihr Leben fristen müssen.
Von Negar Jokar. Die iranischen Proteste wurden auf schreckliche Weise niedergeschlagen. Das Ziel der Repression war nicht die Zerstreuung der Menschenmengen, sondern zu töten.
Die Entwicklungen in Gaza lassen deutlich werden, dass die Lage nicht mehr allein auf den andauernden Krieg zwischen der Hamas und Israel reduziert werden kann.
Nach den vergangenen Protesten, die mit beispielloser Unterdrückung und Massenmorden beantwortet wurden, steht das Leben für Millionen von Menschen im Iran still.