Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Monat schmuggelte die US-Regierung Tausende von Starlink-Satelliten-Internetterminals in den Iran.
Von Emily Schrader. Sperren, Filterung und erzwungenes Umsteigen zu staatlichen Plattformen sollen zu dauerhaften Merkmalen des iransichen Internets werden.
Das islamische Regime hat durch die Ausweitung der Überwachung und Kontrolle eine Art unsichtbaren Käfig geschaffen, in dem die Iraner ihr Leben fristen müssen.
Von Negar Jokar. Die iranischen Proteste wurden auf schreckliche Weise niedergeschlagen. Das Ziel der Repression war nicht die Zerstreuung der Menschenmengen, sondern zu töten.
Die Entwicklungen in Gaza lassen deutlich werden, dass die Lage nicht mehr allein auf den andauernden Krieg zwischen der Hamas und Israel reduziert werden kann.
Nach den vergangenen Protesten, die mit beispielloser Unterdrückung und Massenmorden beantwortet wurden, steht das Leben für Millionen von Menschen im Iran still.
Noch bis zum Jahr 2020 gratulierte Bundespräsident Steinmeier dem iranischen Regime jedes Jahr zur Machtergreifung von 1979 – »auch im Namen meiner Landsleute«.
Im Gespräch mit Elisa Mercier bewertet Andreas Fanizadeh, kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, die Lage im Iran als qualitativ neue Krise des Regimes.
Ein Aufmarsch wie der der USA vor dem Iran dient nicht zu einer politischen Botschaft oder einem Bestrafungsschlag, sondern ist auf einen umfassenden Einsatz ausgelegt.
Von Negar Schmölz-Roubani. Das iranische Regime befindet sich in einem Überlebenskampf gegen die eigene Bevölkerung. Eine Unterstützung der Freiheitsbewegung ist nicht nur moralisch geboten.
Gerald Karner analysiert im Mena-Podcast, warum der Iran trotz Trump-Ankündigung nicht angegriffen wurde und erklärt, wozu die neue Laserwaffe Israels fähig ist.
Eine erschöpfte Gesellschaft, ein über Leichen gehendes Regime und ein Schweigen, das die Welt zum Komplizen macht, kennzeichnen die jüngsten Proteste im Iran.
Laut den lokalen Gesundheitsbehörden beträgt die Zahl der bei den Protesten getöteten Iraner über dreißigtausend, manche Quellen sprechen von mindestens 36.500.
Von Shachar Kleiman. Die brutale paramilitärische Freiwilligentruppe der Revolutionsgarde wurde gegründet, um in der Islamischen Republik Iran Dissens um jeden Preis zu unterdrücken.