Die Erfahrung, dass äußerer Druck bislang nicht zum Sturz des Regimes geführt hat, lässt viele Iraner in einen Zustand der Hoffnungslosigkeit und Resignation verfallen.
Von Jessica Russak-Hoffman. Die Kommission erklärte, der Bericht biete einen Rahmen für künftige Ermittlungen zu Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord.
Seit März kommt es im Iran zu einem starken Anstieg an Exekutionen, bei denen mindestens 24 Gefangene hingerichtet wurden, sechs davon allein am vergangenen Wochenende.
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit.
Neben dem Vorwurf der Völkerrechtswidrigkeit wird gegen den Iran-Krieg auch gerne das Argument vorgebracht, er könnte eine Fluchtwelle anstoßen. Ein Dissident widerspricht.
Von Jan Vahlenkamp. Das Frühlingsfest hat auch eine politische Dimension: Vor allem im Iran warten die Menschen auf den Sturz des Tyrannen, der der Tradition gemäß mit Nouruz verbunden ist.
Von Negar Jokar. Während des anhaltenden Krieges verstärkt das iranische Regime noch einmal die Unterdrückung und reagiert mit Hinrichtungen und Todesschüssen.
Von Joseph Puder. Um autoritäre arabische Regime nicht zu verärgern, haben westliche Staaten wenig unternommen, um die Situation der Christen im Nahen Osten zu verbessern.
Von Tobias Huch. Ein System, das auf religiöser Autorität und patriarchaler Kontrolle von Frauen basiert, kann Gleichberechtigung strukturell nicht zulassen, ohne sich selbst zu zerstören.
Der Alltag im Iran zwischen der Intervention ausländischer Mächte und der autoritären Herrschaft im Inland. In einer Zeit, in welcher der Schatten des Kriegs schwer über dem Nahen Osten liegt, ist der Alltag für Millionen Iraner mehr denn je zu einer Erfahrung des Wartens, der Angst und der Instabilität geworden.…
Von Moritz Jeitler. Der Meinungskompass hat sich derart verschoben, dass eine der klarsten moralischen Fragen nicht mehr entlang der traditionellen politischen Linien beantwortet wird.
Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.
Von KirkuNow. Die irakische Frauenrechtsaktivistin Yanar Mohammed, die sich gegen sexuelle Gewalt einsetzte und ein Frauenhaus in Bagdad leitete, wurde Opfer eines Anschlags.