Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit.
Neben dem Vorwurf der Völkerrechtswidrigkeit wird gegen den Iran-Krieg auch gerne das Argument vorgebracht, er könnte eine Fluchtwelle anstoßen. Ein Dissident widerspricht.
Von Jan Vahlenkamp. Das Frühlingsfest hat auch eine politische Dimension: Vor allem im Iran warten die Menschen auf den Sturz des Tyrannen, der der Tradition gemäß mit Nouruz verbunden ist.
Von Negar Jokar. Während des anhaltenden Krieges verstärkt das iranische Regime noch einmal die Unterdrückung und reagiert mit Hinrichtungen und Todesschüssen.
Von Joseph Puder. Um autoritäre arabische Regime nicht zu verärgern, haben westliche Staaten wenig unternommen, um die Situation der Christen im Nahen Osten zu verbessern.
Von Tobias Huch. Ein System, das auf religiöser Autorität und patriarchaler Kontrolle von Frauen basiert, kann Gleichberechtigung strukturell nicht zulassen, ohne sich selbst zu zerstören.
Der Alltag im Iran zwischen der Intervention ausländischer Mächte und der autoritären Herrschaft im Inland. In einer Zeit, in welcher der Schatten des Kriegs schwer über dem Nahen Osten liegt, ist der Alltag für Millionen Iraner mehr denn je zu einer Erfahrung des Wartens, der Angst und der Instabilität geworden.…
Von Moritz Jeitler. Der Meinungskompass hat sich derart verschoben, dass eine der klarsten moralischen Fragen nicht mehr entlang der traditionellen politischen Linien beantwortet wird.
Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.
Von KirkuNow. Die irakische Frauenrechtsaktivistin Yanar Mohammed, die sich gegen sexuelle Gewalt einsetzte und ein Frauenhaus in Bagdad leitete, wurde Opfer eines Anschlags.
Von Negar Jokar. Für viele Außenstehende mag schwierig zu verstehen sein, wie sich die iranische Bevölkerung über einen Angriff auf ihr Land freuen kann.
In Berichten erzählen Iraner über Verzweiflung, Verlust und eine ungewisse Zukunft; ein Zustand, der sich bleiern über die gesamte Gesellschaft gelegt hat.
Schrotmunition, Vergewaltigungen und Todesurteile: Die Berichte aus dem Iran über die Gewalttaten bei der Niederschlagung der Proteste im Januar reißen nicht ab.
Die Taliban erließen eine neue Strafprozessordnung, mit der eine Vier-Klassen-Justiz etabliert, die Sklaverei wieder eingeführt und Frauen aller Rechte beraubt werden.
Während das iranische Regime den Internetzugang sperrte, wurden zugleich vom staatlichen Rundfunk weiterhin offizielle Textnachrichten an die Mobiltelefone gesendet.