Schlagwort: Medien und Medienkritik

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ö1 und Radio Ramallah?

Von Alexander Gruber In einem Bericht zur Präsentation des Bandes „Herzl Reloaded“ hieß es im Ö1-Morgenjournal vom 19. Januar unter Bezug auf einen der Herausgeber, das heutige Israel habe nur mehr bedingt etwas mit Herzls Konzeptionen des „Judenstaates“ zu tun. Israel sei eine zerrissene Gesellschaft, die immer weiter nach rechts…

Dossier: ORF betreibt Propaganda gegen Israel

Das ORF-Religionsmagazin Orientierung begrüßte das neue Jahr mit einer Sondersendung: „Palästina – Hoffnung trotz allem“ lautete der Titel eines rund halbstündigen Beitrags, der am 3. Jänner ausgestrahlt wurde. Was als Reportage angekündigt worden war, entpuppte sich als ungefilterte und von der Realität weitgehend unbeeinträchtigte Wiedergabe palästinensischer Propaganda, wie der Vizepräsident…

European Jewish Congress: „ORF betreibt Palästinenser-Propaganda!“

„Einseitig, unobjektiv und die Realität verzerrend nennt EJC eine ORF-Reportage über Palästina.“Wien (OTS) – Harte Kritik am ORF übt der Vizepräsident des „European Jewish Congress“ (EJC), Ariel Muzicant. Den im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am 3. Jänner ausgestrahlten Beitrag „Palästina – Hoffnung trotz allem“ nennt Muzicant „einseitig, unobjektiv und die Realität verzerrend.“„Der…

Die Iran-Fantasien der Kronen Zeitung

In der Kronen Zeitung widmet sich Außenressortchef Kurt Seinitz der von allen erwarteten Aufhebung der Wirtschaftssanktionen, die wegen des Atomprogramms über den Iran verhängt worden waren. Für das Land hätten sich die „teuren Investitionen in Nuklearanlagen zur atombombenfähigen Uran-Anreicherung sowie der Plutonium-Reaktor in Arak als enorme Fehlinvestitionen erwiesen.“ Warum? „Die…

Wo lernen Journalisten eigentlich, so zu manipulieren?

Eine internationale Nachrichtenagentur und ihr „strukturelles Vorurteil gegen Israel“: „Die Fähigkeit, Sprache zu manipulieren ist entscheidend, wenn ein Journalist eine tendenziöse Botschaft vermitteln will. Offenbar haben Journalisten der Associated Press (AP) sowohl die Fähigkeit, Sprache zu manipulieren, als auch die Richtlinien, die sie dazu antreiben, das zu tun. … Man…

Täter-Oper-Umkehr in Reinkultur

Eine Leserin hat uns via Facebook auf eine besondere Perle skandalösen Journalismus‘ hingewiesen: Zwei Palästinenser versuchten an einem Checkpoint im Westjordanland, israelische Soldaten zu erstechen, konnten aber abgefangen werden, bevor sie ihr Vorhaben zu Ende zu bringen konnten. Wie lautet nun die Überschrift, die beim Online-Auftritt der Neuen Zürcher Zeitung…

Systematische Verzerrungen, verschleiernde Begriffe

Als „Zwischenfälle“ und „Übergriffe“ bezeichnete der Online-Standard in einer von der Nachrichtenagentur Reuters übernommenen Meldung unlängst die seit Monaten andauernden Mordanschläge palästinensischer Terroristen auf israelische Juden. Die Versuche der Attentäter, Juden zu töten, wurden zu „Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern“ erklärt. Bereits der Untertitel der Meldung gab die Richtung vor:…

Falschmeldung über angebliche „Zensur“ in Israel

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten,in der heutigen SN-Ausgabe ist unter der Überschrift „Zensur in Israel erzürnt Intellektuelle“ zu lesen, das israelische Bildungsministerium habe mit einer „Zensurmaßnahme“ für Empörung gesorgt: Schulen soll die Lektüre eines Romans „verboten“ worden sein, weil es darin um die Liebesbeziehung zwischen einer Israelin und einem…

Palästinenser lehnen Friedensangebote ab, Israel ist schuld

Wenn es darum geht, Israel die alleinige Schuld am Scheitern des Friedensprozesses mit den Palästinensern zuzuschieben, ist manchen Medien keine Argumentation zu absurd. Aktuelles Beispiel dafür ist eine Aussendung der österreichischen Presseagentur APA, von der die meisten Medien hierzulande ihre Nahost-Berichte beziehen. Angesichts der Verurteilung des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert…

Für antisemitischen Terror gelten andere Maßstäbe

Von Florian Markl Am Sonntag veröffentlichte die Kleine Zeitung ihren Jahresrückblick „2015 kompakt“. Wie nicht anders zu erwarten war, nehmen darin die an etlichen Schauplätzen der Welt begangenen islamistischen Terroranschläge großen Raum ein. Die Auswahl der Attacken, die in den Jahresrückblick aufgenommen wurden, ist ein eindrücklicher Beleg für die unterschiedlichen…

Judenmord aus Protest

Von Florian MarklGlaubt man Conrad Seidl im heutigen Standard, so handelt es sich bei dem designierten Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, Arie Folger, um einen „Hardliner“, der als „eiserner Verfechter der israelischen Anliegen“ gelte. Während die Leser nicht erfuhren, was „die israelischen Anliegen“ sein sollen, war im Folgenden zu…

Der Standard verschweigt die militärischen Komponenten des iranischen Atomprogramms

Sehr geehrte Standard-Redaktion,in Ihrem Bericht über die Entscheidung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), auf eine weitere Untersuchung möglicher militärischer Komponenten des iranischen Atomprogramms zu verzichten, ist über einen jüngst veröffentlichten Report zu lesen: „Dem IAEA-Bericht zufolge stand Teheran niemals kurz vor dem Bau einer Atombombe“. Das ist eine sehr…

"Kluge Köpfe statt Bomben und Drohnen": Wenn ein historischer Vergleich in die Irre führt

Sehr geehrte Presse-Redaktion,in ihrem Gastbeitrag „Kluge Köpfe statt Bomben und Drohnen“ plädieren Robert Lackner und Florian Traussnig dafür, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nicht als Gefahr zu betrachten, sondern sie als Potenzial für den Kampf gegen den islamistischen Terror und den Wiederaufbau ihrer Herkunftsländer zu sehen. Nation Building könne nicht von außerhalb…

Warum der Westen nicht schuld am IS-Terror ist

In der Welt ärgert sich Torsten Krauel über die „unfassbare Ignoranz der Terrorversteher“:„Abgesehen davon, dass die Geschichtsklitterung vom ewigen Opfergang der Moslems eine Erfindung der Islamisten ist, so wie die Geschichtsklitterung vom ewigen Opfergang Deutschlands eine Erfindung völkischer Nationalisten war: Muss man sich die angebliche Alternativlosigkeit einer terroristischen Antwort auf…

Der Standard weigert sich erneut, Terror gegen Juden beim Namen zu nennen

Die bereits rund zwei Monate andauernde Serie palästinensischer Terrorattacken auf Israelis nimmt kein Ende. Bei einem Attentat im Westjordanland wurde ein israelischer Soldat erstochen und ein weiterer verletzt, als ein palästinensischer Attentäter sie mit einem Messer angriff. In Jerusalem versuchten zwei mit Scheren bewaffnete Palästinenserinnen einen 70 Jahre alten Palästinenser…