Schlagwort: Medien und Medienkritik

Die ‚seriösen‘ Stichwortgeber von Ö1

Sehr geehrte Redaktion des Ö1-Morgenjournals, in ihrem heutigen Beitrag wusste Sabine Oppolzer über „Repression gegen Künstler in Israel“ zu berichten: Die Regierung Netanjahu würde zusehends autoritär gegen oppositionelle Künstler vorgehen und diese mit gerichtlichen Verfolgungen oder Boykottaufrufen bedrohen. Als Beleg für ihre Ausführungen brachte Oppolzer zwei Kronzeugen ins Spiel –…

Weniger Münch wagen!

Von Alex Feuerherdt Der Israel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung zieht anlässlich der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen einmal mehr gegen den jüdischen Staat vom Leder. Was er dabei als Kritik und gute Ratschläge ausgibt, ist wie so oft nichts anderes als der Versuch, jüdische Souveränität in Frage zu stellen. Unter den deutschen Israel-Korrespondenten ist…

Der ORF und seine Experten

Eine „gemäßigte Opposition, auf die immer wieder Bezug genommen wird in den westlichen Hauptstädten“, die gebe es in Syrien „nicht wirklich – und es hat sie auch nie gegeben. Die Opposition gegen Bashar al-Assad besteht überwiegend aus radikalen Islamisten“. Prägnanter kann man kaum zusammenfassen, was von der syrischen Propagandamaschinerie verbreitet…

Westlich von Tel Aviv?

Von Florian MarklAnlässlich des Haftantritts von Ehud Olmert berichtet der Kurier über ein „Stelldichein der Ex-Politiker im Gefängnis“. Demnach soll sich der ehemalige israelische Premier nunmehr „in Trakt 10 der Maassijahu-Haftanstalt westlich von Tel Aviv“ befinden. Wer jemals vom Strand in Tel Aviv aus die Sonne im Meer untergehen hat…

Falsche Berufung auf Martin Luther King

Sehr geehrte Redaktion der Wiener Zeitung, Alexander Dworzak präsentiert in einem Artikel den arabisch-israelischen Politiker Ayman Odeh als den „Martin Luther King aus Haifa“. Odeh, so ist zu lesen, vergleiche sich gerne mit dem berühmten amerikanischen Kämpfer gegen rassistische Unterdrückung, denn: „Netanjahus Politik ähnle schließlich dem Umgang mit Schwarzen zur…

Die Mitschuld der westlichen Medien am Elend des Nahen Ostens

„There is another reason why Western journalists must begin to question their biases and their conduct toward Israel: Their failure do so is pushing peace further away. For example, the Western media feeds the corruption of the Palestinian Authority. If journalists really want to help change things for the better,…

Wie ORF und ARD aus Terroristen Opfer machen

Was denken Sie, wenn Sie diese Überschrift lesen?Dass es einen Terroranschlag gegeben hat, dem vier Personen zum Opfer gefallen sind? Das wäre naheliegend – doch ist es nicht das, was tagesschau.de zum Ausdruck bringen wollte. Genauso wenig übrigens wie die ZIB 2, die mit derselben Überschrift aufmachte:Was war passiert? Drei…

Die antisemitischen Stereotype der Süddeutschen Zeitung

„Titled, ‚Israel suffers for its cycle of revenge,‘ an article last week by the newspaper’s Israel-based correspondent, Peter Münch, quoted from an interview with Said Zidani, a Palestinian philosophy professor at Al-Quds University in Jerusalem, in which he said Palestinians murder Israelis not only out of ‚desperation but [as] an…

Die Hamas ist „fast“ antisemitisch. Und beim Deutschlandfunk arbeiten fast nur Deppen

Von Henryk M. BroderAm 25. Januar 2016 sendete der Deutschlandfunk den Bericht „Zehn Jahre Hamas in Palästina“ von Peter Philipp. Der Bericht wird auf der Internetseite des Deutschlandfunks mit diesen Worten angekündigt:„Am 25. Januar 2006 gewann die islamistische Hamas die Wahlen in Palästina. Die Bewegung ist Sprössling der konservativ-religiösen Muslimbrüder.…

Wie der ORF die Wirklichkeit verschleiert

Von Florian Markl Eine von palästinensischen Attentätern getötete Israelin veranlasste orf.at erneut zu einer jener Gegenüberstellungen von Opferzahlen, bei denen die Verantwortung für die Gewalt verschleiert und ins Gegenteil verkehrt wird: „Binnen knapp vier Monaten sind bei einer Anschlagswelle 26 Israelis ums Leben gekommen. Im selben Zeitraum wurden 160 Palästinenser…

Niederlage für die Süddeutsche Zeitung – Update

Die Jerusalem Post berichtete in ihrer Ausgabe vom 24. Jänner 2016 unter Bezug auf unseren Artikel „Niederlage für die Süddeutsche Zeitung“ ebenfalls über die Beanstandung der Süddeutschen Zeitung durch den deutschen Presserat: „German paper refuses to fully correct report demonizing Israel“ 

Der ORF redet sich das iranische Mullah-Regime schön

Von Alexander GruberDass in der Iranberichterstattung oftmals der Wunsch der Vater des Gedankens ist, bewies orf.at einmal mehr auf geradezu atemberaubende Weise. Oberstes Credo scheint zu sein, dass um keinen Preis von der gebetsmühlenhaft vorgetragenen Illusion einer iranischen Öffnung abgewichen werden soll. Keine gedankliche Volte scheint zu absurd, um zu…

Niederlage für die Süddeutsche Zeitung

Von Alex Feuerherdt Der Deutsche Presserat hat einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung beanstandet und dem Blatt einen sogenannten Hinweis erteilt. Einer ihrer Reporter hatte in einem Kommentar behauptet, Zehntausende Israelis seien vor der Politik ihres Premierministers nach Deutschland geflohen. Einer presserechtlichen Beschwerde dagegen wurde nun stattgegeben. Am 11. September…

Wann Nachrichten aus Israel uninteressant sind

Von Florian Markl Die vergangenen Tage stellten erneut eindrucksvoll unter Beweis, wie sehr die Berichterstattung österreichischer Medien über Israel bestens eingeübten Mustern folgt. Einerseits wird palästinensischer Terror ignoriert, solange nicht im Zuge israelischer Selbstverteidigung auch Palästinenser zu Schaden kommen. Andererseits wird der oftmals als ‚ultra-rechts‘ oder ‚ultra-nationalistisch‘ klassifizierten Regierung von…