Schlagwort: Medien und Medienkritik

Die traurige Realität deutscher Israelberichterstattung

[caption id="attachment_25087" align="alignleft" width="300"] Arye Sharuz Shalicar[/caption] „In meiner langjährigen Funktion als Pressesprecher der israelischen Armee hatte ich mit Dutzenden, wenn nicht Hunderten deutschsprachigen Journalisten zu tun – während Krisensituationen täglich. Zugegeben: Ich war immer wieder erstaunt, zu erleben, wie ein ganz bestimmtes Narrativ Ausgangspunkt für die Lagebeschreibung vieler Journalisten…

Neue öffentlich-rechtliche Antisemitismus-Dokus: irreführend, substanzarm und langweilig

Von Alex Feuerherdt Innerhalb von wenigen Tagen haben mit dem WDR und 3sat zwei öffentlich-rechtliche Fernsehsender jeweils eine Dokumentation zum Thema Antisemitismus ausgestrahlt. Beide stellen den rechtsextremistischen Hass gegen Juden in den Mittelpunkt, stellen den islamistischen als gesichtsloses und insgesamt nachrangiges Problem dar und vernachlässigen den israelbezogenen nahezu völlig. [caption…

Für palästinensische Journalisten gibt es keine Pressefreiheit

„Palästinensische Journalisten, die im Hoheitsgebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland oder in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen arbeiten, sind weiterhin mit enormen Schwierigkeiten konfrontiert. Eine Arbeit frei von Druck und Einschüchterungsmaßnahmen ist praktisch unmöglich. Kaum eine Woche vergeht ohne Berichte über Beschwerden palästinensischer Journalisten über Schikanen der PA oder…

In Syrien getötete Palästinenser: ohrenbetäubendes Schweigen

[caption id="attachment_30455" align="alignleft" width="300"] Das palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk in Syrien wurde im Krieg völlig zerstört.[/caption] „In einem jüngst veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien (AGPS) werden die Fälle von 3.840 Palästinensern dokumentiert, die seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs 2011 getötet worden sind. Das sind viermal so viele…

Nein, Israel hat keine neuen Siedlungen genehmigt

Sehr geehrte Standard-Redaktion, in der gestrigen Standard-Ausgabe findet sich eine Kurzmeldung mit dem Titel: „Israel will neue Siedlungen im Westjordanland“. Die Überschrift ist schlicht falsch, denn es geht nicht um den Bau neuer Siedlungen, sondern um den Bau neuer Wohnungen – in bereits bestehenden Siedlungen. Darüber hinaus ist nicht einmal…

Belohnung für Terror – ein Erfolg?

Sehr geehrte Presse-Redaktion, sosehr zu wünschen wäre, dass der ständige Raketenbeschuss Israels durch palästinensische Terrorgruppen zu Ende ginge, so schwer fällt es mir, aktuell ohne Weiteres von einem „Erfolg für UN-Vermittler im Gazastreifen“ zu sprechen. Im Grunde erhielt die den Küstenstreifen beherrschende islamistische Hamas umfangreiche wirtschaftliche Zusagen, nur damit sie…

Starb ein palästinensisches Baby an Tränengasvergiftung?

„Für Journalisten, die in Israel arbeiten, dürfte es eigentlich kein Geheimnis sein, dass der jüdische Staat mit unerbittlichen Feinden konfrontiert ist: Der Hamas im Gazastreifen, der Hisbollah und nun auch dem Iran im Norden und einer Palästinensischen Autonomiebehörde, die inhaftierten Terroristen und den Angehörigen der ‚Märtyrer‘ Gehälter zahlt, die Bevölkerung…

Iraner protestieren gegen die Diktatur – und Medien schweigen großteils

Von Saba Farzan Den heimischen Apologeten der iranischen Diktatur kann es niemand recht machen. Als vor fast einem Jahrzehnt die grüne Revolution in Teheran ihren Anfang nahm und sich kontinuierlich in weitere Städte ausbreitete, meinten die Relativierer, dass es ja „nur“ eine urbane Bewegung sei und lediglich iranische Akademiker demonstrieren…

Die New York Times verbreitet Mythen über Israel

„Diskussionen sollten nicht auf Mythen, sondern auf Positionen beruhen, die den Tatsachen entsprechen. Daran sollte die New York Times sich halten, wenn sie einen Kommentar wie diesen des palästinensisch-israelischen Autoren Sayed Kashua veröffentlicht. Im Juli verabschiedete Israel das Nationalstaatsgesetz. Es legt unter anderem offiziell fest, dass Israel der Nationalstaat des…

Die hohe Kunst der irreführenden Überschrift

Von Florian Markl Irgendwo muss man Kurse belegen können, in denen gelehrt wird, wie man Überschriften zum Thema Israel so formuliert, dass der tatsächliche Inhalt der Meldung in möglichst irreführender Form verpackt wird. Ziehen etwa Palästinenser aus, um möglichst viele Juden zu töten und werden im Zuge dessen von Sicherheitskräften…

Israel: Kaum Wissen trotz übermäßiger Berichterstattung

Mit Staunen erlebe ich immer wieder, wie wenig Landsleute eigentlich über Israel und die Geschichte des Zionismus wissen. Und das, obwohl Zeitungen und Medien voll sind mit Reportagen über Israel und den so genannten Nahostkonflikt, über die, wie Studien erwiesen haben, in vielen Jahren sogar mehr berichtet wird, als über…

Israel-Berichterstattung: Und täglich grüßt das Murmeltier

Von Alex Feuerherdt Wieder einmal schießt die Hamas ihre Raketen auf Israel, und wieder einmal setzt die mediale Berichterstattung erst ein, wenn der jüdische Staat sich dagegen zur Wehr setzt. So geht es seit Jahr und Tag, und keine Kritik hat daran etwas zu ändern vermocht. Der frühere Israel-Korrespondent einer…

„Kleine Nadelstiche“ namens Raketenterror

Sehr geehrte Frau Pandi, in Ihrem Bericht über die Verschärfung der Blockade des Gazastreifens im gestrigen Ö1-Abendjournal berichteten Sie, dass Israel als Reaktion auf die von Gaza aus über die Grenze geschickten „Ballons und Flugdrachen mit Brennsätzen“ Ziele im Gazastreifen beschossen habe. Diese Luftschläge zielten auf Hamas-Trainingslager, Terrortunnel und jene…

Die paar läppischen Raketchen

Artikel zuerst erschienen bei tw24:blog [caption id="attachment_31714" align="alignleft" width="300"] Von „selbstgebastelter Rakete“ verletzter Israeli[/caption] Der Deutschlandfunk in Köln hat sich vorgenommen, „strenge journalistische Standards in höchster Qualität umzusetzen“. Das soll auch für seine zu jeder vollen und oft jeder halben Stunde ausgestrahlten „Nachrichten“ gelten. Am Morgen meldete der Sender da:…

Bürgerrechte von Israelis zählen bei der New York Times offenbar nicht

„In einem ausführlichen Spezialbeitrag und Fotoessay in der New York Times unter der Überschrift ‚Amerikanische Muslime und ihre Schusswaffen‘ ist der Council of American-Islamic Relations (CAIR) als ‚nationale Bürgerrechtgruppe‘ beschrieben worden. Das ist tendenziös. Eher sollte man die Organisation als Interessenvertretung beschreiben oder die Bezeichnung ganz weglassen. Im gleichen Artikel…