Schlagwort: Medien und Medienkritik

Die New York Times verbreitet Mythen über Israel

„Diskussionen sollten nicht auf Mythen, sondern auf Positionen beruhen, die den Tatsachen entsprechen. Daran sollte die New York Times sich halten, wenn sie einen Kommentar wie diesen des palästinensisch-israelischen Autoren Sayed Kashua veröffentlicht. Im Juli verabschiedete Israel das Nationalstaatsgesetz. Es legt unter anderem offiziell fest, dass Israel der Nationalstaat des…

Die hohe Kunst der irreführenden Überschrift

Von Florian Markl Irgendwo muss man Kurse belegen können, in denen gelehrt wird, wie man Überschriften zum Thema Israel so formuliert, dass der tatsächliche Inhalt der Meldung in möglichst irreführender Form verpackt wird. Ziehen etwa Palästinenser aus, um möglichst viele Juden zu töten und werden im Zuge dessen von Sicherheitskräften…

Israel: Kaum Wissen trotz übermäßiger Berichterstattung

Von Thomas von der Osten-Sacken Mit Staunen erlebe ich immer wieder, wie wenig Landsleute eigentlich über Israel und die Geschichte des Zionismus wissen, obwohl Zeitungen und Medien voll sind mit Reportagen und  über Israel und den so genannten Nahostkonflikt, wie irgendwelche Studien erwiesen haben, in vielen Jahren sogar mehr berichtet…

Israel-Berichterstattung: Und täglich grüßt das Murmeltier

Von Alex Feuerherdt Wieder einmal schießt die Hamas ihre Raketen auf Israel, und wieder einmal setzt die mediale Berichterstattung erst ein, wenn der jüdische Staat sich dagegen zur Wehr setzt. So geht es seit Jahr und Tag, und keine Kritik hat daran etwas zu ändern vermocht. Der frühere Israel-Korrespondent einer…

„Kleine Nadelstiche“ namens Raketenterror

Sehr geehrte Frau Pandi, in Ihrem Bericht über die Verschärfung der Blockade des Gazastreifens im gestrigen Ö1-Abendjournal berichteten Sie, dass Israel als Reaktion auf die von Gaza aus über die Grenze geschickten „Ballons und Flugdrachen mit Brennsätzen“ Ziele im Gazastreifen beschossen habe. Diese Luftschläge zielten auf Hamas-Trainingslager, Terrortunnel und jene…

Die paar läppischen Raketchen

Artikel zuerst erschienen bei tw24:blog [caption id="attachment_31714" align="alignleft" width="300"] Von „selbstgebastelter Rakete“ verletzter Israeli[/caption] Der Deutschlandfunk in Köln hat sich vorgenommen, „strenge journalistische Standards in höchster Qualität umzusetzen“. Das soll auch für seine zu jeder vollen und oft jeder halben Stunde ausgestrahlten „Nachrichten“ gelten. Am Morgen meldete der Sender da:…

Bürgerrechte von Israelis zählen bei der New York Times offenbar nicht

„In einem ausführlichen Spezialbeitrag und Fotoessay in der New York Times unter der Überschrift ‚Amerikanische Muslime und ihre Schusswaffen‘ ist der Council of American-Islamic Relations (CAIR) als ‚nationale Bürgerrechtgruppe‘ beschrieben worden. Das ist tendenziös. Eher sollte man die Organisation als Interessenvertretung beschreiben oder die Bezeichnung ganz weglassen. Im gleichen Artikel…

Ab wann darf Israel sich eigentlich verteidigen?

„Für Deutschland gilt seit dem Ende des zweiten Weltkriegs das Prinzip ‚Nie wieder Täter‘. Das scheint auf dem ersten Blick die richtige Schlussfolgerung zu sein, sicherlich aus Augen eines Juden. Jedoch darf ‚Nie wieder Täter‘ nicht ‚Wir lassen andere Täter gegen Juden tun und machen, was sie wollen‘ bedeuten. Denn…

Das „Recht auf Rückkehr“: Nakba-Festspiele bei ARD und ARTE

Von Stefan Frank Den Sinn der jüngsten Ausschreitungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel beschrieb Jahia Sinwar, Führer der Hamas in Gaza, so: „Wir werden die Grenze niederreißen und ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.“ Gibt es irgendeine Möglichkeit, daraus einen Bericht über „friedlichen Protest“ zu spinnen? ARTE und…

Süddeutsche Zeitung: Ein Entschuldigung, die keine ist

„Schon ein paar Jahre länger ist es her, dass die SZ Israel im Rahmen einer Karikatur samt Buchkritik als abstoßenden Moloch darstellte, dem Deutschland bedingungslos zu dienen habe. Einige Monate später illustrierte das Blatt seine Leserbriefseite, die sich dem Chaos am Mainzer Hauptbahnhof widmete, mit einem Foto der Gleise im…

Warum fördern die Medien weiterhin die Gewalt der Hamas?

Von Alan M. Dershowitz Wäre es das erste Mal, dass die Hamas Israel absichtlich zu Selbstverteidigungsaktionen provozierte, die zum unbeabsichtigten Tod von Zivilisten in Gaza führten, könnte man die Medien dafür entschuldigen, der Hamas in die Hände zu spielen. Die jüngsten Provokationen der Hamas – 40.000 Demonstratnten versuchen, den Grenzzaun…

Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Man kann sich der Wucht der Bilder schwer entziehen. Junge Araber auf der Flucht vor Tränengas, brennende Reifen, dichte Rauchschwaden, zwei schwarz vermummte Frauen, die neue Reifen ins Feuer tragen, zwei kleine Buben, die Steine in Richtung Grenze werfen, eine junge Soldatin in Kampfmontur, die ihren Blick in eine unsichere…

Deutsche Medien und Israel: Sack und Asche statt Eurovisions-Feier?

Von Alex Feuerherdt Der „Große Rückkehrmarsch“ der Palästinenser ist vorbei, die gegen Israel gerichteten medialen Reflexe aber gehen munter weiter, trotz offenkundigster Widersprüche. Eine kleine Presseschau anhand ausgewählter Tiefpunkte der vergangenen Tage. Es ist ein Muster, das in der medialen Berichterstattung wiederkehrt, wann immer Israel mit militärischen Mitteln gegen Palästinenser…

Wer in westlichen Medien für Gewalt und Terror verantwortlich ist

„Als Papst Benedikt XVI. einmal einen byzantinischen Kaiser zitierte, der dem Islam eine besondere Neigung zur Gewalt unterstellte, reagierten große Teile der islamischen Welt auf eine Weise, die dem Kaiser Recht zu geben schien. Ähnlich war es, als US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufkündigte, unter anderem deshalb,…