Schlagwort: Medien und Medienkritik

Ab wann darf Israel sich eigentlich verteidigen?

„Für Deutschland gilt seit dem Ende des zweiten Weltkriegs das Prinzip ‚Nie wieder Täter‘. Das scheint auf dem ersten Blick die richtige Schlussfolgerung zu sein, sicherlich aus Augen eines Juden. Jedoch darf ‚Nie wieder Täter‘ nicht ‚Wir lassen andere Täter gegen Juden tun und machen, was sie wollen‘ bedeuten. Denn…

Das „Recht auf Rückkehr“: Nakba-Festspiele bei ARD und ARTE

Von Stefan Frank Den Sinn der jüngsten Ausschreitungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel beschrieb Jahia Sinwar, Führer der Hamas in Gaza, so: „Wir werden die Grenze niederreißen und ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.“ Gibt es irgendeine Möglichkeit, daraus einen Bericht über „friedlichen Protest“ zu spinnen? ARTE und…

Süddeutsche Zeitung: Ein Entschuldigung, die keine ist

„Schon ein paar Jahre länger ist es her, dass die SZ Israel im Rahmen einer Karikatur samt Buchkritik als abstoßenden Moloch darstellte, dem Deutschland bedingungslos zu dienen habe. Einige Monate später illustrierte das Blatt seine Leserbriefseite, die sich dem Chaos am Mainzer Hauptbahnhof widmete, mit einem Foto der Gleise im…

Warum fördern die Medien weiterhin die Gewalt der Hamas?

Von Alan M. Dershowitz Wäre es das erste Mal, dass die Hamas Israel absichtlich zu Selbstverteidigungsaktionen provozierte, die zum unbeabsichtigten Tod von Zivilisten in Gaza führten, könnte man die Medien dafür entschuldigen, der Hamas in die Hände zu spielen. Die jüngsten Provokationen der Hamas – 40.000 Demonstratnten versuchen, den Grenzzaun…

Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Man kann sich der Wucht der Bilder schwer entziehen. Junge Araber auf der Flucht vor Tränengas, brennende Reifen, dichte Rauchschwaden, zwei schwarz vermummte Frauen, die neue Reifen ins Feuer tragen, zwei kleine Buben, die Steine in Richtung Grenze werfen, eine junge Soldatin in Kampfmontur, die ihren Blick in eine unsichere…

Deutsche Medien und Israel: Sack und Asche statt Eurovisions-Feier?

Von Alex Feuerherdt Der „Große Rückkehrmarsch“ der Palästinenser ist vorbei, die gegen Israel gerichteten medialen Reflexe aber gehen munter weiter, trotz offenkundigster Widersprüche. Eine kleine Presseschau anhand ausgewählter Tiefpunkte der vergangenen Tage. Es ist ein Muster, das in der medialen Berichterstattung wiederkehrt, wann immer Israel mit militärischen Mitteln gegen Palästinenser…

Wer in westlichen Medien für Gewalt und Terror verantwortlich ist

„Als Papst Benedikt XVI. einmal einen byzantinischen Kaiser zitierte, der dem Islam eine besondere Neigung zur Gewalt unterstellte, reagierten große Teile der islamischen Welt auf eine Weise, die dem Kaiser Recht zu geben schien. Ähnlich war es, als US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufkündigte, unter anderem deshalb,…

Westliche Medien behandeln Palästinenser wie Kleinkinder

„Die palästinensischen Araber sind Menschen. Das heißt, dass sie über einen freien Willen, die Fähigkeit zum Handeln, und die natürliche Begabung verfügen, wie andere Menschen auch logisch zu denken. Da unsere Medien und das außenpolitische Establishment vom Gegenteil ausgehen, muss man auf dieser grundlegenden und unbestreitbaren anthropologischen Tatsache immer wieder…

Westliche Medien erfüllen die ihnen von der Hamas zugedachte Rolle

„Diese Demonstrationen sollten eher als Selbstmordausschreitungen bezeichnet werden. Seit fast zwei Monaten fordern die Hamas und andere Terrorgruppen junge Palästinenser dazu auf, den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel zu erstürmen. Die Randalierer schneiden Löcher in den Zaun, gehen mit primitiven Waffen wie Äxten auf israelisches Wachpersonal los, und werfen…

Irans langer Arm reicht bis in die ARD

Von Stefan Frank Als die iranische Regierung vor zwei Jahren eine Ausstellung mit Cartoons über den Holocaust abhielt, kam ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten ins Schwärmen, angesichts der „Pluralität“, die es im Iran gebe: Dort finde man noch Leute, die sich die „künstlerische Freiheit“ herausnähmen, an „Tabu- und an Reizthemen“ zu „kratzen“,…

Jerusalem: Die Europäer sollten ihre heuchlerische Nahostpolitik hinterfragen

„Klar erkennbar ist aber Trumps politischer Wille, die diplomatische Camouflage um Jerusalem zu beenden und sich von der Fiktion zu verabschieden, der Status der Stadt sei nach wie vor nebulös. Das ist er längst nicht mehr. Und die westliche Welt weiß das auch. Nur es offiziell einzuräumen, hat bisher niemand…

Kein nukleares Wettrüsten wegen Israel

Sehr geehrter Herr Frey, in ihrem Standard-Kommentar über Trumps Nuklearpolitik schreiben Sie, diese könne „nur das Wettrüsten im Nahen Osten anheizen, zu dem auch Israel viel beigetragen hat“. Sofern sich dies auf ein atomares Wettrüsten bezieht, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahrzehnte, dass schlicht das Gegenteil zutraf. Allgemein geht…

Atomdeal: Was, wenn der fast einhellige mediale Tenor nicht Recht hat?

„Donald Trump hat den Atom-Deal mit dem Iran, wie in seinem Wahlkampf angekündigt, einseitig aufgelöst. Dafür wird er weltweit geprügelt. Verantwortungslos, rücksichtslos und brandgefährlich sei die einseitige Auflösung des Vertrages, heißt der fast einstimmige mediale und politische Tenor. (…) [W]as, wenn Trump ausnahmsweise nicht falsch liegt? Hört man sich seine…