Es ist bemerkenswert, wie die hiesige Medienberichterstattung über den Irankrieg mehr von eigenen Wünschen und Ressentiments geleitet ist als von Tatsachen.
Während die Haaretz-Journalistin dem jüdischen Staates die Schuld am Antisemitismus gibt, sind Israels Reaktionen auf Terror für sie nur sadistische Racheakte.
Im Gespräch mit Jasmin Arémi berichten Sarah Cohen-Fantl und Jenny Havemann, wie sich ihr Podcast »Moin & Shalom« seit dem 7. Oktober 2023 verändert hat.
Was müssen Regimefunktionäre wie Ali Laridschani, der im Januar mehr als 30.000 Iranr töten ließ, eigentlich anstellen, um hierzulande nicht mehr als »Moderate« durchzugehen?
Vom Jenny Möhlmann. Das Interview mit Ali Sadrzadeh im NDR zum aktuellen Krieg wirkt analytisch, bis der Iran-Experte zu Israel kommt, dann wird es schnell prätentiös.
Das ZDF beschreibt den von Israel getöteten obersten Vertreter des islamistischen Regimes in Teheran als geschliffenen Redner mit konservativem Weltbild.
Während das iranische Regime den Internetzugang sperrte, wurden zugleich vom staatlichen Rundfunk weiterhin offizielle Textnachrichten an die Mobiltelefone gesendet.
Von Aaron Bandler. Berichten zufolge zahlen auch Staaten Geld dafür, Wikipedia-Einträge zu beeinflussen, was aufgrund der Verbreitung der Online-Enzyklopädie zum Problem wird.
Die FR behauptete, Rewe habe nach ihrem Bericht israelischen Wein aus dem Sortiment genommen. Tatsächlich hat der Konzern nur die Länderkennzeichnung angepasst.
Die deutsche Journalistin Sarah Maria Sander dekonstruiert das für Unkundige leicht zu übersehende Framing in der Berichterstattung über den Nahen Osten.