Schlagwort: Medien und Medienkritik

Europas Arroganz gegenüber demokratischen Entscheidungen der Israelis

„Nein, die Erde bebt nicht. Netanyahu hat gewonnen, viele europäische Kommentatoren haben den Israelis erklärt, was sie bei dieser letzten Wahl alles falsch gemacht haben und wie sie alles viel besser hätten machen können, indem sie z.B. ihre guten Ratschläge angenommen hätten, die natürlich – weitab von der Realität des…

Nein, Netanjahu hat nicht die Annexion des Westjordanlands angekündigt

Sehr geehrter Herr Friedl, Sie schreiben in Ihrem Kurier-Artikel über die Parlamentswahl in Israel, Mahmud Abbas habe wissen lassen, „dass seine Volksgruppe jederzeit bereit sei, die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen“, und meinen dann, mit einem Premier Netanjahu wäre das aber „schwierig“, habe dieser doch „angekündigt, das palästinensische Westjordanland annektieren zu wollen“.…

Die fragwürdigen Prioritäten der Tagesschau

Von Alex Feuerherdt Wenn die Moderatorin einer Unterhaltungssendung im deutschen Fernsehen ein besseres Gespür für eine faire Nahostberichterstattung hat als ihre dafür eigentlich zuständigen Kollegen, spricht das Bände. Über einen neuerlichen Beleg für die systematische mediale Asymmetrie zulasten Israels, diesmal in der Hauptnachrichtensendung der ARD. [caption id="attachment_38483" align="alignleft" width="350"] Andrea…

Kritik an New York Times für anti-israelische Berichterstattung

„Diese Woche wurde vor den Büros der New York Times eine riesige Plakatwand enthüllt, die die Zeitung, ihre Herausgeber und Mitarbeiter dafür kritisiert, durch ihre Berichterstattung anti-israelische Ressentiments zu schüren. In der Mitte der Plakatwand ist das plastische Bild eines Molotow-Cocktails zu sehen, dessen Lunte von einem brennenden Artikel der…

CNN-Journalistin Amanpour verlegt Haifa ins Westjordanland

„CNN-Journalistin Christiane Amanpour bezeichnete Haifa, eine Stadt im Norden Israels, als Ort im umstrittenen Westjordanland. Der Fauxpas unterlief der für internationale Politik zuständigen Chefsprecherin des Nachrichtensenders am Mittwoch während ihrer Interviewsendung zur Weltpolitik bei der Vorstellung der palästinensischen Menschenrechtsanwältin Diana Buttu. Buttu sollte auf ein Interview mit Israels Botschafter bei…

Wie die Hamas vom Unwissen über internationales Recht profitiert

„Wir, ein ehemaliger hochrangiger Kommandeur von US-Truppen und ein US-Militäranwalt mit Jahrzehnten an Erfahrung, haben jüngst die Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen besucht und dort als Teil einer vom Jewish Institute for National Security of America (JINSA) eingesetzten Arbeitsgruppe Vertreter Israels und der Vereinten Nationen getroffen. Wir untersuchen, wie…

Moderatorin Andrea Kiewel: „Wie können der Tagesschau solche Fehler unterlaufen?“

[caption id="attachment_38205" align="alignleft" width="300"] Kritisiert Tagesschau-Bericht über Raketenangriffe auf Israel: Moderatorin Andrea Kiewel. (Quelle: Olaf Kosinsky/Wikimedia Commons)[/caption] „Liebe Kolleginnen und Kollegen der ARD, Sie irren sich! Ich war vor Ort, als es losging mit den Raketen aus Gaza. Die Reaktion der israelischen Armee darauf war – wie der Name schon…

Buchvorstellung in Wien: Antisemitismus im 21. Jahrhundert

Am kommenden Dienstag wird in Wien der Sammelband „Antisemitismus im 21. Jahrhundert. Virulenz einer alten Feindschaft in Zeiten von Islamismus und Terror“ vorgestellt. Mit dabei sind Mitherausgeber Marc Grimm sowie drei der Autoren des Bandes: Karin Stöger wird ihren Beitrag über das Verhältnis von Antisemitismus und Sexismus präsentieren, Stephan Grigat…

Palästinensische Zeitung bezeichnet US-Gesandten als „mongoloid“

[caption id="attachment_37399" align="alignleft" width="300"] Jason Greenblatt mit Mahmud Abbas[/caption] „Am Sonntag verurteilten US-Beamte eine palästinensische Zeitung, die Jason Greenblatt, den Gesandten von US-Präsident Donald Trump für die Friedensverhandlungen im Nahen Osten, in einem Artikel, als ‚zurückgeblieben‘ und als ‚mongoloid‘ bezeichnete. Dieser Terminus gilt als abfällige Bezeichnung für eine Person mit…

Vor Kommunalwahl: Türkei stellt ausländischen Journalisten keine Zulassungen aus

„Ausländische Journalisten ausgerechnet bei einer Pressekonferenz auszuschließen, bei der es um finanzielle Hilfen der Europäischen Union für die Türkei geht – das hat etwas Dreistes. Genau dazu aber kam es am Donnerstag in Istanbul. Die türkische Regierung verweigerte mehreren Korrespondenten den Zutritt zu einem Treffen zwischen Finanzminister Berat Albayrak und…

Westliche IS-Mitglieder nicht wie Berühmtheiten behandeln

„Die Times of London hat ein Interview mit Shemima Begum veröffentlicht, einer Britin, die 2015 nach Syrien gereist ist, sich dem Islamischen Staat anschloss und einen holländischen Konvertiten heiratete. Nach ihrem ersten Interview ist so etwas wie eine Berühmtheit in britischen Medien geworden: Sowohl Sky News als auch die BBC…

US-Gericht: Syrien hat gezielt ausländische Journalisten getötet

„Ein US-Gericht hat die syrische Regierung für den Tod der Journalistin Marie Colvin im Jahr 2012 für schuldig befunden und fordert 302,5 Millionen US-Dollar als Entschädigung für diesen ‚skrupellosen‘ Angriff auf Journalisten. Colvin, eine renommierte Kriegskorrespondentin, deren erschütternder Karriere kürzlich bei der Vorstellung des für einen Golden Globe nominierten Films…

Iranische Manipulationskampagne in sozialen Medien aufgedeckt

[caption id="attachment_36662" align="alignright" width="300"] Quelle: siloconANGLE.[/caption] „Facebook gab am Donnerstag bekannt, Hunderte iranische Fake Accounts von seiner Plattform entfernt zu haben. Diese waren Teil einer Manipulationskampagne, die mehr als 20 Länder der Welt betraf, darunter auch Israel. Das größte soziale Netzwerk der Welt sagte, dass es 783 Seiten, Gruppen und…

Und wieder wird Israel an den Pranger gestellt

[caption id="attachment_36624" align="alignright" width="300"] Die Knesset, das israelische Parlament.[/caption] In einem Presse-Gastkommentar unternahm John Bunzl am vergangenen Donnerstag wieder einmal einen seiner Rundumschläge gegen Israel. Aus Anlass der bevorstehenden Parlamentswahl unternahm er den Versuch, den jüdischen Staat als bloß vorgeblich demokratisch zu diffamieren und schlussendlich als Apartheid-Staat an den Pranger…