Mit erzwungenen Geständnissen will das iranische Regime beweisen, dass die Demonstrationen vom Ausland gesteuert wurden – ein altbekanntes Mittel von Nahost-Diktaturen.
Auf einem Treffen in Teheran wies Khamenei verschiedene irakische Vertreter an, die Proteste zu unterdrücken, auch wenn es dazu extremer Gewalt bedarf.
Der Volksaufstand im Irak ist zur größten Herausforderung für das politische System seit der US-Invasion und dem Sturz Saddam Husseins im Jahr 2003 geworden.
In den „Salzburger Nachrichten“ ist zu lesen, die arabische Welt würde Israel „feindselig wie eh und je“ gegenüberstehen. Wie groß müssen die Scheuklappen vor den Augen sein, um so daneben liegen zu können?
Die Proteste der letzten Wochen machen Hoffnung, dass sich eine neue irakische Identität entwickeln könnte, abseits der konfessionellen und ethnischen Spaltungen.