Die Proteste der letzten Wochen machen Hoffnung, dass sich eine neue irakische Identität entwickeln könnte, abseits der konfessionellen und ethnischen Spaltungen.
Der Philosoph Peter Boghossian geht mit dogmatischen Vertretern von Gender- und Race-Studies hart ins Gericht, die sich für jesidische Opfer des Islamischen Staates nicht interessieren.
Die Behörden im Gouvernat Anbar, das lange Zeit vom IS beherrscht wurde, üben Repression schon gegen jene, die sich den Protesten gegenüber nur solidarisch zeigen.
Die Menschen im Nahen Osten hinterfragen die schleichende Übernahme ihrer Länder durch die Islamische Republik. Deren Stellvertretermilizen wollen das verhindern.
Rund um die Aktion, die zum Tod des IS-Chefs führte, sind noch viele Fragen offen – nicht zuletzt an die Türkei, die das Gebiet an ihrer Grenze kontrolliert,in dem er gestellt wurde.