Die Kataib Hisbollah (“Brigaden der Partei Allahs“) sind eine einflussreiche, pro-iranische Miliz, die immer wieder US-Stützpunkte im Irak angegriffen hat.
Human Rights Watch hat schlagende Beweise für eine Beteiligung der irakischen Regierung an tödlichen Angriffen auf Demonstranten, die 511 Todesopfer gefordert haben.
Eine Quelle aus dem irakischen Innenministerium bestätigte die Echtheit eines Videos, das den Grenzübertritt von Militärfahrzeugen aus dem Iran dokumentiert.
Pro-iranische Milizen sind höchstwahrscheinlich für die jüngsten Gewalttaten im Irak verantwortlich. In Bagdad und Washington wurde das bisher noch verleugnet.
Mit erzwungenen Geständnissen will das iranische Regime beweisen, dass die Demonstrationen vom Ausland gesteuert wurden – ein altbekanntes Mittel von Nahost-Diktaturen.
Auf einem Treffen in Teheran wies Khamenei verschiedene irakische Vertreter an, die Proteste zu unterdrücken, auch wenn es dazu extremer Gewalt bedarf.
Der Volksaufstand im Irak ist zur größten Herausforderung für das politische System seit der US-Invasion und dem Sturz Saddam Husseins im Jahr 2003 geworden.