Lexikon: Die arabische Öl-Waffe im Jom-Kippur-Krieg

Der Einsatz der Öl-Waffe durch arabische Staaten im Jom-Kippur-Krieg hatte auch in Deutschland und Österreich Fahrverbote zur Folge. (© imago images/Heinz Gebhardt)

In der Schlussphase des Jom-Kippur-Krieges beschlossen die arabischen Ölförderländer, ihre Erdölexporte als Druckmittel einzusetzen. Mit Förderkürzungen und Boykottmaßnahmen sollten all jene Länder zu einem Kurswechsel gezwungen werden, die eine angeblich pro-israelische bzw. anti-arabische Politik betrieben.

Der Einsatz des Öl-Waffe erwies sich als äußerst erfolgreich: Zahlreiche Länder nahmen Kurswechsel in ihrer Nahostpolitik vor. Insbesondere etliche afrikanische Staaten gaben dem arabischen Druck nach und kappten ihre vormals guten Beziehungen zu Israel.

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