Erdogans Tunesienreise wird zum Flop

„Tayyip Erdoğan stellt sich selbst gern als Führer der islamischen Welt dar. Seine Afrika-Tour durch Länder wie Sudan, Tschad und Tunesien ist im Vorfeld in den türkischen Medien hochgejubelt worden. Der Besuch in Tunesien erwies sich jedoch als Flop.

Wie Tunisie Numerique meldet, war der für zwei Tage geplante Besuch bereits nach einem halben Tag beendet. Weder der tunesische Staatspräsident El-Beci Kaid es-Sibsi noch der Ministerpräsident Yusef Şahid erschienen zur Begrüßung des türkischen Staatspräsidenten am Flughafen. Empfangen wurde Erdoğan lediglich von Außenminister Kemayis Jinanuy. Mit Es-Sibsi fand ein nur dreißigminütiges Gespräch statt. Auch weitere Gespräche verliefen offenbar nicht wie gewünscht. Erdoğan verließ Tunesien vorzeitig.“ (Bericht auf ANFNews: „Erdoğans Traum vom Kalifat platzt in Tunesien“)

Türkische Behörden gehen gegen LGBTQ-Organisationen und HIV-Selbsthilfegruppen vor

Der türkische Justizminister erklärt, gegen 162 Verdächtige, neun Vereine und dreizehn Unternehmen werde ermittelt, um »Kinder, die Institution der Familie und die öffentliche Ordnung« zu schützen. Die türkischen Behörden gingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag hart gegen mehrere LGBTQ-Gruppen und Einzelpersonen vor. Dabei nahmen sie Dutzende Mitglieder fest,…

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