Von Abdullah Najjar. Da die Kosten für die Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest für viele Tunesier unerschwinglich werden, brodelte die Frustration erneut hoch.
Ein parlamentarischer Antrag, den tunesischen Ableger der Muslimbruderschaft, als Terrororganisation einzustufen, hat eine Debatte über deren Zukunft ausgelöst.
Ein kürzlich von Tunis und Algier unterzeichnetes Verteidigungsabkommen sorgt für Kontroversen in Tunesien, insbesondere wegen der Aufnahme geheimer Klauseln.
Ein tunesisches Gericht verurteilte den ehemaligen Premierminister wegen Erleichterung der Reise von Dschihadisten nach Syrien zu einer jahrzehntelangen Haftstrafe.
Am 21. Oktober wurde Kais Saied für eine zweite Amtszeit als Präsident Tunesiens vereidigt. Kritiker werfen ihm einen zunehmend autoritären Führungsstil vor.
Bei den Vorbereitungen für die tunesischen Präsidentschaftswahlen im Oktober gibt es immer mehr Signale hinsichtlich der mangelnden Integrität des Wahlprozesses.
Algerien, Tunesien und Libyen bilden einen neuen Block im Maghreb und schließen Marokko und Mauretanien aus, was neue Spannungen zwischen Rabat und Algier befürchten lässt.
Auch wenn die Flüchtlingsdeals mit Mittelmeeranrainerstaaten selbst vom EU-Parlament scharf kritisiert werden, steht schon der nächste an: mit dem Libanon.
Die EU-Flüchtlingspolitik wartet in immer kürzeren Zeiträumen mit immer neuen Vorschlägen auf, die sich in immer schnelleren Abständen als dysfunktional erweisen.