In einem Jerusalemer Bus explodierte ein Sprengsatz und hinterließ zwanzig Menschen mit teilweise schweren Verbrennungen. Der Kurier übertitelte seinen heutigen Bericht darüber mit den gleichermaßen einfachen wie zutreffenden Worten: „Terroranschlag auf einen Bus in Jerusalem“. Der Nachrichtensender CNN ließ sich dagegen folgende Überschrift einfallen, die einen neuen Höhepunkt in dem absurden Versuch darstellt, den terroristischen Hintergrund anti-israelischer Gewalttaten zu verschleiern:
Antisemitismus an deutschsprachigen Hochschulen: Längst keine Ausnahme mehr
Rund sechzig Universitäts-Lehrende berichten in dem Buch »Ausnahmezustand – Zeugnisse von Betroffenen«, wie sie seit dem 7. Oktober 2023 antisemitische Anfeindungen erleben.
