Armeesprecher: Nachdem dem Krieg erhält der Iran russische Su-35-Kampfjets

Iranische Armee erklärt, russische Su-35-Kampfjets gekauft zu haben
Iranische Armee erklärt, russische Su-35-Kampfjets gekauft zu haben (Quelle: JNS)

Während die iranische Armee erklärte, sie habe russische Kampfflugzeuge gekauft, stufte das Außenministerium in Teheran die britische Marine und Luftwaffe als Terrororganisationen ein.

Der Sprecher der Armee der Islamischen Republik Iran, Brigadegeneral Mohammad Akraminia, erklärte am Samstag gegenüber der iranischen Nachrichtenseite Tabnak, Teheran habe in Russland hergestellte Sukhoi-Su-35-Kampfflugzeuge gekauft. Allerdings sei die Auslieferung auf einen Zeitpunkt nach dem Krieg verschoben worden.

»Die Flugzeuge sollten eigentlich noch vor dem Krieg eintreffen, und so Allah will, werden mit Sicherheit wir sie nach diesem Krieg erhalten«, sagte Akraminia, der erklärte, der Vertrag sei abgeschlossen und die Piloten ausgebildet worden. Der Armeesprecher behauptete, die Luftwaffe der Islamischen Republik Iran werde aus den aktuellen Auseinandersetzungen »mit mehr Macht« und »mit moderneren Flugzeugen und moderner Ausrüstung« hervorgehen. Der Iran sei »bereit für einen Krieg mit Amerika«, fügte er hinzu.

Zu Terrororganisationen erklärt

Einen Tag später erklärte der Iran die britische Royal Navy und die Royal Air Force zu »terroristischen Organisationen« und stufte den Geheimdienst MI6 als »feindliche Gruppierung« ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag berichtete. Das von IRNA zitierte iranische Außenministerium erklärte, die Maßnahmen seien eine Vergeltungsmaßnahme für Londons Beteiligung an dem, was es als »US-amerikanisch-israelischen Angriffskrieg« gegen die Islamische Republik bezeichnete.

Das Ministerium verwies zudem auf die Entscheidung Großbritanniens vom 13. Juli, das Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) des Iran gemäß dem National Security (State Threats) Act 2026 als terroristische Organisation einzustufen. Es behauptete, das Vereinigte Königreich habe in Gebieten unter seiner Hoheitsgewalt »militärische und logistische Einrichtungen und Stützpunkte« zur Unterstützung des Krieges bereitgestellt.

Der MI6 wurde gemäß einem iranischen Spionagegesetz gelistet, das die Zusammenarbeit mit dem »zionistischen Regime« und anderen »feindlichen Ländern« verbietet. Die Marine und die Luftwaffe wurden im Rahmen von Gesetzen gelistet, die verabschiedet worden waren, um der Einstufung des IRGC als terroristische Organisation durch die USA entgegenzuwirken. Das Ministerium erklärte, die Maßnahmen seien »im Rahmen des Grundsatzes der Gegenseitigkeit« ergriffen worden, und warnte die britische Regierung, dass sie die Verantwortung für die Folgen tragen werde.

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