Die unterirdische Front: Die Hisbollah-Tunnel unter der Kreuzfahrerfestung

IDF-Presseführung auf der Festung Beaufort im Südlibanon

Die Festung Beaufort gilt seit Jahrhunderten als strategischer Schlüssel zum Südlibanon. Heute wird der Kampf nicht mehr auf ihren Mauern geführt, sondern tief unter ihnen.

Tal Leder

Im Heiligen Land galt seit den Kreuzzügen eine einfache militärische Wahrheit: Wer die Festungen beherrscht, ist der Herr über die Handelswege, Täler und Armeen. Fast neun Jahrhunderte später zeigt Beaufort im Südlibanon, dass dieser Grundsatz nichts von seiner strategischen Bedeutung verloren hat. Der Guerillakrieg der vom Iran unterstützten Hisbollah gegen Israel macht selbst vor mittelalterlichen Bauten nicht Halt. Ende Mai dieses Jahres entdeckten Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) unter dem UNESCO-Weltkulturerbe einen fast einen Kilometer langen und 25 Meter tiefen Tunnel der Terrormiliz.

Seit fast 900 Jahren wacht die Festung über den Fluss Litani. Im 12. Jahrhundert von den Kreuzrittern erbaut, thront sie auf knapp 700 Metern über dem Meeresspiegel, während der Steilhang an ihrer Ostseite rund 300 Meter fast senkrecht ins Tal abfällt. Auf einem Felsplateau diente sie als militärisch entscheidender Stützpunkt, um das Umland zu dominieren und die Nordgrenze des Königreichs Jerusalem zu sichern. Aufgrund ihrer hoch aufragenden Lage bot sie eine weite Sicht über die Region und war jahrhundertelang ein umkämpfter militärischer Knotenpunkt. Im Laufe der Geschichte wechselte Beaufort häufig den Besitzer, denn die Gegend und das Plateau standen oft im Zentrum militärischer Überwachung und Kontrolle.

Doch die Bedeutung von Beaufort endete nicht mit dem Mittelalter. Auch in der modernen Kriegführung blieb der markante Höhenzug (arabisch: »Qalaat al-Shakif«) einer der militärischen Schlüsselräume im Südlibanon. Nachdem palästinensische Terrororganisationen seit den 1970er Jahren von dort aus Angriffe auf Nordisrael verübt hatten, eroberte die IDF die Festung während des ersten Libanonkriegs im Jahr 1982.

Mit dem israelischen Rückzug aus dem Süden des Zedern-Staates im Jahr 2000 ging die Herrschaft an die Hisbollah über. Von der Anhöhe aus baute der iranische Stellvertreter im Libanon über Jahre seine militärische Infrastruktur entlang der Grenze systematisch aus und beschoss und bedrohte die Ortschaften des jüdischen Staates.

Unmittelbare Gefahr

Im Zuge ihrer aktuellen Bodenoffensive fanden israelische Soldaten in der unterirdischen Infrastruktur unter dem Beaufort und in angrenzenden Dörfern unzählige Dokumente. Diese sollen beweisen, dass die schiitische Terrormiliz einen grenzüberschreitenden Überraschungsangriff ähnlich dem Hamas-Massaker vorbereitete.

»Dem Norden Israels drohte die gleiche Invasion wie die Hamas sie am 7. Oktober 2023 im Süden durchgeführt hat«, erzählt Tamira Lang, Einwohnerin der Grenzstadt Metula und Mitglied der örtlichen Katastrophenschutzeinheit. »Die palästinensische Terrororganisation ist der libanesischen nur zuvorgekommen. Es war eine reale und unmittelbare Gefahr und die Hisbollah war perfekt auf einen Angriff vorbereitet. Sie hätten jederzeit die Grenze durchbrechen, unsere Ortschaft leicht überrennen und eine Geiselnahme oder Schlimmeres auslösen können, bevor irgendjemand rechtzeitig reagieren würde.«

Einen Tag nach dem verheerendsten antijüdischen Pogrom seit dem Holocaust fing der Raketenbeschuss aus dem Libanon an. Und während sich die Aufmerksamkeit auf den Gazastreifen richtete und sich Monate später auch auf den Iran konzentrierte, ertrugen die Bewohner entlang der nördlichen Konfrontationslinie einen täglichen Zermürbungskrieg. Ganze Ortschaften wurden dabei evakuiert und menschenleer gemacht. Mittlerweile sind viele in ihre Häuser zurückgekehrt, von denen nicht wenige beschädigt wurden. Doch nicht nur Gebäude, sondern auch die Infrastruktur wurde zu beträchtlichen Teilen zerstört.

»Von meiner Wohnung aus kann ich die libanesischen Ortschaften an der Grenze sowie die Festung Beaufort gut sehen«, sagt Lang. »Erschreckend ist, dass die IDF bei ihrer Bodenoffensive im Südlibanon in fast jedem Gebäude Waffen, Pläne usw. für einen Angriff auf Galiläa fanden. Von dort aus sollte die Hisbollah-Invasion starten, während sie von der Kreuzfahrerfestung aus Nordisrael mit Raketen terrorisiert hätten.«

Wenn man von der Grenze auf die fast 900 Jahre alte Plateaufestung blickt, vergisst man leicht, dass Hisbollah-Kämpfer erst vor wenigen Monaten von diesem strategisch bedeutenden Höhenzug aus Hunderte Angriffe auf israelische Truppen und Nordisrael verübten. Nachdem Ende November 2024 ein Waffenstillstand in Kraft getreten war, begannen die Kämpfe im März dieses Jahres erneut. Damals feuerte die libanesische Terrorgruppe ballistische Geschosse, Panzerabwehrraketen und (Glasfaser-)Drohnen auf den jüdischen Staat ab, um ihren Patron in Teheran zu unterstützen.

Einnahme entscheidend

Mena-Watch-Autor Tal Leder bei der Pressetour vor der Festung Beaufort
Mena-Watch-Autor Tal Leder bei der Pressetour vor der Festung Beaufort (© Tal Leder)

Als schließlich IDF-Infanterieeinheiten den Beaufort am 31. Mai einnahmen – 26 Jahre nach dem israelischen Rückzug –, entdeckten sie rund einen Kilometer südlich der von den Kreuzfahrern erbauten Festung mehrere weitläufige Hisbollah-Tunnel, die mit direkter iranischer Unterstützung errichtet worden waren. Während einer von der 36. IDF-Division organisierten Medientour für israelische und ausländische Journalisten erklärten zahlreiche Kommandeure nun die Offensive ihrer Truppen. Dabei schilderten sie die Überquerung des Litani-Flusses und den Vormarsch bis zum Bergrücken sowie die Eroberung der Festung.

»Die Einnahme des Beaufort-Höhenzugs war entscheidend für den Schutz von Metula und der übrigen Grenzgemeinden«, erklärt Brigadegeneral Yiftah Norkin auf der die Region beherrschenden Höhenfestung, auf der jetzt die israelische Flagge weht und die einen atemberaubenden Blick auf Galiläa im Norden Israels und die Nabatäa-Region im Süden des Libanon bietet. »Es war eine der komplexesten Bodenoperationen der vergangenen Jahrzehnte. Unser Ziel war es, die feindliche Infrastruktur zu zerstören und direkten Beschuss auf den Norden des jüdischen Staates zu verhindern.«

Der erfahrene Offizier hob die Rolle der verschiedenen Einheiten unter seinem Kommando während des Manövers hervor. Anders als der Gazastreifen gilt der Südlibanon aufgrund seiner stark zerklüfteten Topografie und der unterirdischen Befestigungsanlagen der Hisbollah als eines der komplexesten und anspruchsvollsten militärischen Einsatzgebiete. Das Gelände stellt Streitkräfte vor extreme Herausforderungen – wie steile, schroffe Bergketten und tiefe, trockene Flusstäler –, die von den eingesetzten IDF-Infanteriebrigaden erfolgreich bewältigt wurden. Bei dem Vormarsch wurde der Litani überquert und das Gebiet westlich des Saluki-Bachs gesichert, um die Kreuzfahrerburg erfolgreich erobern zu können.

Laut IDF-Angaben konzentrieren sich die Operationen hauptsächlich rund um den Beaufort auf die Einnahme und Zerstörung wichtiger unterirdischer Stellungen der Hisbollah. Aber auch auf die Unterbindung des Raketenbeschusses auf Nordisrael aus dem schiitisch geprägten Südlibanon, einer Hochburg der vom Iran unterstützten Proxys. Schon die Fahrt hinauf zum historischen Felsplateau führt durch schwer zerstörte Dörfer wie Adaisseh, Taybeh und Yahmour: Ortschaften, die über Jahre Teile der militärischen Infrastruktur der Terrorarmee waren und zu den Brennpunkten der Kämpfe zählten.

»Die Hisbollah ist noch nicht besiegt«, betont Norkin. »Zwar haben sie hohe Verluste erleiden müssen, was sich nicht zuletzt in ihrer dezimierten Führung widerspiegelt. Doch sie ist weiterhin einsatzfähig und hat sich entlang des Ali-Taher-Höhenzugs am Rande von Nabatäa – nordwestlich von Beaufort – stationiert. Sie ist entschlossen, die Einnahme weiterer Ziele zu verhindern.«

Die IDF haben sich inzwischen bis zu zehn Kilometer tief im Südlibanon positioniert. Diese Sicherheitszone soll verhindern, dass die Terrororganisation erneut Panzerabwehrraketen direkt auf israelische Grenzorte abfeuern kann. Während sich beide Seiten weiterhin dicht gegenüberstehen, bleibt das derzeitige Ziel der IDF defensiver Natur, erzählt Norkin. Ihre Verteidigungsmission beinhalte aber auch, die Hisbollah zu schwächen und einen Preis von ihr zu fordern.

»Wir werden sehen, was als Nächstes passiert«, meint der Kommandeur. »Die Division hat die Mission erfüllt, das Gebiet zu erreichen und Möglichkeiten zu eröffnen. Wenn wir über neue Pläne informiert werden, werden wir entsprechend voranschreiten und sind auf jedes Szenario vorbereitet. Wir berücksichtigen immer, wie sich unsere Aktionen auf die Heimatfront auswirken werden, und daher konzentriert sich der größte Teil der Operation auf den Südlibanon.«

Gigantisches Ausmaß

Mittlerweile einigten sich Jerusalem und Beirut im letzten Monat nach trilateralen, von den USA vermittelten Gesprächen auf die Erneuerung einer Waffenruhe. Das brüchige Abkommen sah die Einrichtung von Pilot-Sicherheitszonen vor, in denen die libanesischen Streitkräfte das Gewaltmonopol übernehmen sollen. Doch die Hisbollah lehnte das Abkommen, mit dem die Terrormiliz entwaffnet und eine Pufferzone eingerichtet werden sollte, ab und kündigte an, den Kampf fortzusetzen.

Während das israelische Militär die Festung und den gesamten Bergrücken überwacht, spielt sich der eigentliche Krieg derzeit unter der Erde ab, wo sich die Terrorgruppe mit einem ausgeklügelten Netz vergrabener Anlagen auf die Verteidigung ihrer Gebiete vorbereitete. Man geht davon aus, dass Dutzende Hisbollah-Aktivisten dort im Untergrund verblieben sind. Einige davon – die während des Waffenstillstands zu fliehen versuchten oder Verstärkung in das Tunnelsystem bringen wollten – wurden zum Ziel israelischer Angriffe.

Während den IDF aufgrund des Abkommens weitere Operationen im unterirdischen Tunnelsystem derzeit verwehrt sind, gewährt sie einer Gruppe internationaler Journalisten Zugang zu einem bereits gesicherten Abschnitt der Anlage. Hinter einem unscheinbaren Eingang führt ein enger Schacht tief in den Felsen, wo das Ausmaß der über Jahre errichteten Infrastruktur sichtbar wird. Der Bau eines solchen unterirdischen Systems im felsigen Gelände des Südlibanon sei »ein Unterfangen, das erhebliche Investitionen erforderte und vermutlich zehn bis fünfzehn Jahre dauerte«, erklärt Hauptmann B., ein Operationsoffizier der Jahalom-Pioniereinheit, die auch auf den Tunnelkrieg spezialisiert ist.

»Das Verfahren umfasst Bohren, Sprengen entlang der Strecke und anschließenden Abtransport des Aushubs – all dies, ohne von israelischen Augen beobachtet zu werden. Aber die Infrastruktur überraschte uns nicht, da wir die iranischen Fähigkeiten und Konstruktionen bereits vor einigen Jahren direkt an der Grenze entdeckt hatten. Die Tunnel sollten als Teil eines umfassenderen Verteidigungskonzepts dienen und es der Hisbollah ermöglichen, Israel unmittelbar zu bedrohen und zugleich einen IDF-Vorstoß auf den militärisch bedeutenden Höhenzug zu erschweren.«

Der maskierte Offizier erzählte, dass die israelischen Streitkräfte beim Eindringen in den Komplex auf Widerstand trafen. Dabei halfen speziell für den Tunnelkampf entwickelte Waffen und Technologien, die Verteidigungsstellungen der Hisbollah zu überwinden. Im Zuge der Operation stieß die 36. Division auf große Mengen iranischer Waffen, darunter Mörser- und Splittergranaten, RPG-Werfer, Kornet-Raketen, Maschinen- und Kalaschnikow-Gewehre. Diese Ausrüstung belegt den faktischen Status der Hisbollah als Terrorarmee. Auch Panzerabwehrsysteme, eine Flugabwehrkanone gegen Hubschrauber sowie Gewehre, Helme, Uniformen und Munition wurden gefunden.

Im Allgemeinen ist der Tunnel hoch und breit genug, dass sich ein Erwachsener bequem darin vorwärtsbewegen kann, doch je tiefer man vordringt, desto stickiger und bedrückender wird die Atmosphäre. Entlang der Anlage befinden sich Wasser- und Stromleitungen sowie in regelmäßigen Abständen zahlreiche Räume. Darunter sind mehrere Wohnbereiche, in denen sich die Terroristen mehrere Monate aufhalten konnten: mit voll ausgestatteten Badezimmern und Küchen.

Auch einen voll ausgestatteten Operationssaal für medizinische Eingriffe zeigt Hauptmann B. den versammelten Journalisten. »Dieser entspricht den höchsten Standards. Er ist absolut steril und mit allen notwendigen Geräten ausgestattet. Alles, was für einen Eingriff direkt hier im Tunnel benötigt wird. Es ist schwer zu sagen, ob er auch für ein Szenario mit entführten Israelis gedacht war, aber angesichts der bekannten Absichten der Hisbollah ist das durchaus denkbar.«

Frust und Angst

Die Truppen entdeckten außerdem kleine dreirädrige Fahrzeuge, die dazu dienten, Ausrüstung zu transportieren und Terroristen schnell durch den Haupttunnel zu befördern. Damit könnten Kämpfer aus versteckten Öffnungen hervorkommen, auf israelisches Gebiet feuern und sich in den Untergrund zurückziehen. »Diese Terrorinfrastruktur darf im Südlibanon nicht bestehen bleiben«, warnt Hauptmann B. »Weder in Grenznähe noch auf dem gegenüberliegenden Höhenzug. Diese sogenannte Panzerabwehrlinie der Hisbollah im Südlibanon wird jetzt zerschlagen.«

Inzwischen arbeitet die Armee daran, die Anlage zu kartieren, zu räumen und für die Zerstörung vorzubereiten, was voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen wird. Militärangehörige gehen jedoch davon aus, dass sich weiter nördlich, jenseits des derzeit unter israelischer Militärkontrolle stehenden Gebiets im Süden des Zedern-Staates, weitere unterirdische Infrastruktur befindet.

Obwohl die Kommandeure und Sprecher der 36. Division diese Tunnels als iranisch bezeichnen, ist besonders bemerkenswert, dass auch nordkoreanische Ingenieure ihr Fachwissen in diesem Bereich einbrachten. Bereits im Jahr 2014 unterzeichnete die Hisbollah unter iranischer Anleitung ein Abkommen mit KOMID, dem nordkoreanischen Rüstungs- und Infrastrukturkonzern, zur Überwachung des Tunnelbaus.

Die Tunnelanlagen ähneln denen in der demilitarisierten Zone (DMZ) in Korea. Sie ermöglichen es den Soldaten bzw. Terroristen nicht nur, unterirdisch zu leben, sich fortzubewegen und zu kämpfen, sondern von dort aus auch die Ortschaften und die Bevölkerung in der Grenzregion zu bedrohen. Für letztere ist die Aufdeckung der geopolitischen Verbindungen zwischen Teheran, Pjöngjang und der Hisbollah deshalb auch keine abstrakte Analyse, sondern konkrete Realität. Entscheidend für sie ist, was die Entdeckungen für ihren zukünftigen Alltag bedeuten: ob die Waffen dauerhaft schweigen oder ob die Bedrohung eines Tages zurückkehrt.

»Wir wollen, dass unsere Gegend nicht wieder zum Schlachtfeld wird«, hofft Tamira Lang aus Metula im Norden Israels. »Wir waren wie Enten auf einem Schießstand. Wir hatten schlaflose Nächte und chaotische Tage. Zwar gibt es mittlerweile wieder Menschen in der Stadt, doch nach der Evakuierung sind von den langjährigen Einwohnern nur etwa 36 Prozent zurückgekehrt. Die übrigen sind neu zugezogene Familien.«

In den meisten Ortschaften entlang der Grenzregion wurden viele Häuser direkt getroffen und zerstört, sodass umfangreiche Renovierungsarbeiten nötig sind, bevor sie wieder bewohnbar sind. Selbst Häuser, die keine Treffer abbekamen, wurden durch Druckwellen und Splitter beschädigt: Fenster barsten, Fliesen fielen herab und Möbel gingen zu Bruch.

In den Grenzorten ist der Frust über die politische Führung in Jerusalem groß. Viele Bewohner sind überzeugt, dass ihre Region lange nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die ihre Sicherheitslage erforderte. Sie beklagen die mangelnde Kommunikation mit der Regierung und den Eindruck, mit ihren Sorgen allzu oft allein gelassen worden zu sein.

»Natürlich ist es heute ruhiger als noch vor einigen Monaten«, erzählt Lang und blickt hinauf zum Beaufort auf der anderen Seite. »Wir bauen unsere Häuser wieder auf, unsere Kinder sollen wieder hier aufwachsen. Aber Sicherheit bedeutet für uns mehr als bloß einen Waffenstillstand. Solange die Hisbollah ihre Waffen behält und wir jeden Morgen auf diesen Bergrücken schauen, bleibt die Angst Teil unseres Alltags. Erst wenn die Bedrohung wirklich verschwindet, wird auch der Krieg für uns vorbei sein.«

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