Zeitung von Abbas‘ Autonomiebehörde lehnt Frieden mit Israel ab

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Eine aktuelle Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die offizielle Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde antisemitische Inhalte verbreitet und den Zionismus verteufelt.

Das israelische Jewish People Policy Institute (JPPI) hat sich in einer aktuellen Studie mit der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde Al-Hayat al-Jadida beschäftigt, die vorrangig antisemitische und antizionistische Botschaften, aber auch überwiegend negative Darstellungen der Hamas verbreitet.

Die Studie, die auf einer KI-Analyse von mehr als 2.300 zwischen Januar 2022 und August 2025 veröffentlichten Meinungskolumnen basiert, ergab, dass etwa zwanzig Prozent der Artikel, in denen Juden erwähnt wurden, eindeutig antisemitische Inhalte enthielten. Dazu gehörten die Leugnung der Existenz des jüdischen Volks, Verschwörungstheorien über die jüdische Weltmacht und Vergleiche Israels mit dem Nationalsozialismus oder Kolonialregimes.

Der Bericht stellte fest, dass sich der antisemitische Inhalt vor und nach den Terroranschlägen der Hamas im Süden Israels am 7. Oktober 2023 kaum verändert hatte.

Kritik an Hamas

Während Al-Hayat al-Jadida die die PA-Konkurrentin Hamas häufig als illegitim bezeichnete, milderte sich der Tonfall nach dem 7. Oktober kurzzeitig. In den ersten Wochen des Kriegs nahmen 67 Prozent der Artikel eine neutrale Haltung gegenüber der Hamas ein; elf Prozent waren leicht positiv, oft in Aufrufen zur palästinensischen Einheit. Später nahm die negative Berichterstattung wieder zu, wobei fast achtzig Prozent der Kriegsberichte die Hamas in einem sehr kritischen Licht darstellten.

Zwei Drittel der Artikel, die sich auf den 7. Oktober 2023 bezogen, beschrieben den Angriff als negativ und als eine Katastrophe, die schwerwiegende Folgen für die Palästinenser gehabt hätte, während nur etwa sieben Prozent eine positive Sichtweise einnahmen.

Die Zeitung lehnt auch konsequent den Frieden mit Israel ab: 62 Prozent der Artikel verwerfen die Aussichten auf ein Abkommen und bezeichnen Israel als koloniale Einheit.

Wie die JPPI-Forscher Yaakov Katz, Shlomi Breznick und Eli Kanai analysierten, spiegle Al-Hayat al-Jadida die offizielle Haltung der Palästinensischen Autonomiebehörde wider, also die Ablehnung des Zionismus, die Verbreitung antisemitischer Klischees und die Betrachtung der Hamas als extremistischen Rivalen. Für JPPI-Präsidenten Yedidia Stern zeigen die Ergebnisse »einen Diskurs, der den Zionismus ablehnt, die Hamas verurteilt und verdeutlicht, wie weit die palästinensische Öffentlichkeit noch von einer Versöhnung entfernt ist«.

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