Mahmud Abbas’ Stellvertreter, Hussein al-Sheikh, wünschte dem frisch ernannten Hamas-Führer Khalil al-Hayya viel Erfolg in seiner neuen Position.
Wie aus einer Erklärung der Hamas hervorgeht, gratulierte der stellvertretende Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Hussein al-Sheikh, dem Hamas-Führer Khalil al-Hayya nach dessen Wahl zum Chef der Terrororganisation in der vergangenen Woche. Der Stellvertreter von PA-Präsident Mahmud Abbas wünschte dem 65-jährigen al-Hayya laut der vom Palästinensischen Informationszentrum, einer der Hamas nahestehenden Nachrichtenagentur, zitierten Erklärung viel Erfolg in seiner neuen Position.
Al-Hayya antwortete al-Sheikh, er sei entschlossen, dem palästinensischen Volk zu dienen, »dessen nationale Grundsätze« zu verteidigen und sich für den Schutz der Palästinenser im Gazastreifen, im Westjordanland und anderswo einzusetzen. Der neue Hamas-Chef betonte dabei die Notwendigkeit, mit verschiedenen palästinensischen Führern zusammenzuarbeiten, um Einheit »bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen« zu erreichen.
»Hand in Hand«
Das israelische Außenministerium erklärte Ende der Woche, die Palästinensische Autonomiebehörde handle »Hand in Hand« mit Hamas-Terroristen. »Der Vizepräsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Hussein al-Sheikh, gratulierte Khalil al-Hayya zu dessen Ernennung zum neuen Terrorchef der dschihadistischen Hamas«, schrieb das Ministerium am X und fügte hinzu, al-Hayya sei »einer der Drahtzieher« des Massakers vom 7. Oktober 2023 gewesen.
Vor dem 7. Oktober war al-Hayya Stellvertreter des Hamas-Führers im Gazastreifen, Yahya Sinwar. Er unterhielt enge Beziehungen zum Iran und gehörte zu den Spitzenvertretern der Hamas, die sich mit dem inzwischen getöteten obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei, trafen.
Al-Hayya verließ den Gazastreifen vor dem Angriff am 7. Oktober und hält sich seitdem überwiegend in Katar auf. Er leitete das Verhandlungsteam der Hamas bei den Waffenstillstandsgesprächen mit den Vereinigten Staaten. Im Januar 2025 bezeichnete al-Hayya das Massaker vom 7. Oktober als »eine Quelle des Stolzes für unser Volk, die von Generation zu Generation weitergegeben werden soll«.
