Hohl klangen das „Nie wieder“ schon 1994 und 2014 nach den Völkermorden an Tutsis und Jesiden. Es war auch nicht so gemeint. Das müssen die Menschen in Afghanistan nun am eigenen Leib erfahren.
Während bald der 20. Jahrestag der Anschläge von 9/11 begangen wird, überrollen die Taliban große Teile Afghanistan – die Botschaft könnte deutlicher kaum sein.
Die Türkei und der Iran verfolgen in Afghanistan je eigene Interesse – die einander widersprechen und sich zu einem neuen Stellvertreterkrieg auswachsen könnten.
Als Leiter einer muslimischen Organisation engagierte sich der Imam in Norwegen für den interreligiösen Dialog. Auf Facebook rief er zum Judenmord auf.