Funktionäre der Muslimbruderschaft und ihnen nahestehende Institutionen begrüßen die Machtergreifung der Taliban in Afghanistan. Was verbindet die beiden Gruppen?
Vorgestern erschien dieser Beitrag von Ahmad Massoud, dem Sohn des am 9. September 2001 von Al-Qaida in Afghanistan ermordeten Ahmad Schah Massoud in der Washington Post, und er spricht eine ganz andere Sprache als die der Kapitulation, die die USA und Europa gerade sprechen. Ahmad Massoud, Washington Post 1998, als…
Biden übernahm Trumps Afghanistan-Rückzugspläne, annullierte aber die Bedingungen, auf denen sein Vorgänger noch bestanden hatte und verkündete stattdessen einen „bedingungslosen Rückzug“.
Hohl klangen das „Nie wieder“ schon 1994 und 2014 nach den Völkermorden an Tutsis und Jesiden. Es war auch nicht so gemeint. Das müssen die Menschen in Afghanistan nun am eigenen Leib erfahren.
Während bald der 20. Jahrestag der Anschläge von 9/11 begangen wird, überrollen die Taliban große Teile Afghanistan – die Botschaft könnte deutlicher kaum sein.
Die Türkei und der Iran verfolgen in Afghanistan je eigene Interesse – die einander widersprechen und sich zu einem neuen Stellvertreterkrieg auswachsen könnten.
Als Leiter einer muslimischen Organisation engagierte sich der Imam in Norwegen für den interreligiösen Dialog. Auf Facebook rief er zum Judenmord auf.