Ehemaliger Al-Qaida-Rekrutierer sagt, der Westen habe mit seinem raschen Abzug aus Afghanistan den Terrorgruppen weltweit einen großen Propagandasieg beschert.
Die Taliban ermorden systematisch Angehörige afghanischer Elitetruppen. Veteranen versuchen nun, ihre früheren Kameraden in Sicherheit zu bringen, berichtet ein ehemaliger US-Marine.
Die rechtsextremen Aktivisten sehen in den Taliban ein Vorbild, wie man sich von Fremdehrrschaft befreien und ein der eigenen Identität entsprechendes Gesetz etablieren könne.
Während in den Provinzen so gut wie keine Reporterinnen mehr arbeiten, werden es trotz gegenteiliger Versprechungen der Taliban auch in Kabul immer weniger.
Durch die Flucht von Präsident Ashraf Ghani war ein Machtvakuum in der afghanischen Hauptstadt Kabul entstanden, das US-Präsident Biden nicht zu füllen bereit war.
Innerhalb eines Tages sammelte eine orthodoxen Haredi-Gemeinde in Williamsburg, Brooklyn, 80.000 US-Dollar, um afghanische Fußballspielerinnen aus Kabul auszufliegen.
Der ehemalige Sicherheitsbeauftragte des 2011 getöteten bin Laden ist nach der Machtübernahme der Taliban in die alte al-Qaida-Hochburg Tora Bora zurückgekehrt.
Ein Homosexueller in Afghanistan hat beschrieben, wie die Taliban seinen Freund töteten und „seinen Körper in Stücke schnitten, um zu demonstrieren, was sie mit schwulen Menschen machen“.
Der IS-Khorasan, der sich zum Anschlag auf den Flughafen von Kabul in der vergangenen Woche bekannte, gilt als eine der gefährlichsten Terrorgruppen weltweit.
Ein ähnliches Argument brachten die Taliban schon in den 1990er Jahren vor. Der Zeitpunkt, an dem Frauen danach wieder ihre Häuser verlassen durften, kam nie.
Eine Frauenrechtlerin in Afghanistan erzählt in einem Interview, sie habe eine Reihe von Berichten über den Missbrauch von Frauen durch Taliban erhalten.