Hunderte Menschen protestierten lautstark auf dem berühmten Großen Bazar in Teheran, der im Jahr 1979 ein Rückgrat der Islamischen Revolution darstellte.
Eine Inflationsrate von fünfzig Prozent und die folgenschwere Energiekrise haben die iranische Wirtschaft in Trümmer gelegt und die Landeswährung in den freien Fall geschickt.
Selbst ein kurzer Krieg würde die iranische Bevölkerung teuer zu stehen kommen, den Lebensstandard senken, Investitionen stoppen und die Inflation erhöhen.
Der Libanon hat mit der schlimmsten Wirtschaftskrise seit 150 Jahren zu kämpfen. Um der Armut zu entkommen, wenden sich viele junge Männer der Terrorgruppe zu.
In Beirut besetzte eine Menschengruppe am Dienstag das Gebäude der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft, um gegen die hohen Strompreise im Libanon zu protestieren.
Die Entscheidung der Regierung, die Treibstoffsubventionen in Syrien aufzuheben, ist nicht nur eine Zerreißprobe für die Wirtschaft, sondern führt auch zu Unmut in der Bevölkerung.
Die Volatilität des Schekels gegenüber dem Dollar hat nationale und internationale Gründe und könnte ein rasches Eingreifen der Bank of Israel erforderlich machen.
Um die größte nicht auf Erdöl gestützte Wirtschaft des Nahen Ostens zu stabilisieren, befindet sich die Weltbank in Gesprächen über eine mögliche Verdoppelung ihres Engagements in der Türkei auf 35 Mrd. Dollar.
Zwar beschränkt sich die Zusammenarbeit zwischen Israel und seinen Abraham-Partnern im Moment noch auf Investitionen größerer israelischer Firmen in Bahrain und den Emiraten, doch die Aussichten sind hoffnungsfroh.
Die Benzinknappheit im Iran, daraus resultierende Beschränkungen für das Tanken und Gerüchte über eine bevorstehende Preiserhöhung haben zu langen Schlangen an den Tankstellen im ganzen Land geführt.