Der landesweite Streik der Arbeiter in der iranischen Öl-, Gas- und petrochemischen Industrie dauert nun schon fast einen Monat an und weitet sich weiter aus.
Der Iran ist nicht nur im expansiv im Nahen Osten – Syrien, Irak, Jemen und Libanon – tätig; auch in Afrika setzt er auf Soft und Hard Power um seinen Einfluss zu erweitern.
Eine hochrangige US-Quelle sagte, das Weiße Haus sei an der Förderung des Abraham-Abkommens interessiert, der Fonds aber sei auf unbestimmte Zeit eingefroren worden.
Während die wirtschaftlichen Probleme und die Armut in der Türkei zunehmen, wurden kürzliche Fotos von Erdogans luxuriöser Sommervilla an der Ägäis veröffentlicht.
Schon scheinbare Kleinigkeiten wie Stromausfälle können zu Protesten führen, die das Regime als Ganzes in Frage stellen. Im Westen interessiert das aber so gut wie niemanden.
Vergangene Woche traten Arbeiter in mehreren großen petrochemischen Betrieben im Iran in den Streik, um gegen schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende Bezahlung zu protestieren.
Am Dienstag kündigte der Direktor der wichtigsten Tankstellengesellschaft des Libanon an, wegen Treibstoffmangels alle Tankstellen im Land schließen zu müssen.
Experten machen die Hisbollah für die Krise verantwortlich, während ehemalige Minister den Iran beschuldigen, eine Art Besatzung des Libanons errichtet zu haben.
Wenn dem wirtschaftlich immer tiefer in die Krise geratenden Libanon nicht bald geholfen wird, ist die nächste große Fluchtbewegung nur eine Frage der Zeit.
Die Terrorgruppe baut eine „Widerstandwirtschaft“ auf, um auf den wirtschaftlichen Kollaps vorbereitet zu sein, während sich die Situation im Land weiter verschlechtert.