Die Staudämme an den Flussoberläufen in der Türkei sind neben Klimawandel und schlechtem Ressourcenmanagement der Hauptgrund für den Wassermangel im Irak.
Der Iran steht weltweit an fünfter Stelle beim Grundwasserverbrauch, wobei sich die Hälfte der Grundwasserleiter derzeit in einem kritischen Zustand befindet.
Kaum ein Land ist von der globalen Erwärmung so betroffen wie der Irak. Steigende Temperaturen und unzureichende Niederschläge wirken sich katastrophal aus.
Die Auswirkungen des Wassermangels auf die irakische Landwirtschaft sind schon heute spürbar. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll es noch schlimmer werden.
Seit Jahren sind in Syrien die Auswirkungen einer anhaltenden Dürre zu spüren. Der chronische Wassermangel entwickelt sich zu einem weiteren Konflikttreiber im Nahen Osten.
Die Landwirte im Südirak haben mit akutem Wassermangel zu kämpfen, der viele von ihnen dazu zwingt, Ackerbau und Viehzucht aufzugeben und auf der Suche nach alternativen Einkommensquellen in städtische Gebiete abzuwandern.