Die türkische Militäroffensive im Oktober 2019 beschädigte die Wasserstation in Sari Kani und schnitt die Gebiete der Kurden von der Wasserversorgung ab.
Eine schwere Dürre hat die Feuchtgebiete in der südirakischen Provinz Dhi Qar in eine karge Wüste verwandelt, sodass sie vom endgültigen Austrocknen bedroht sind.
Es war der Fluss, der den biblischen Garten Eden bewässert und zur Entstehung der Zivilisation beigetragen haben soll, doch heute liegt der Tigris im Sterben.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden verschiedene Abkommen zur Wassernutzung zwischen Jordanien und Syrien abgeschlossen, wobei Syrien immer wieder gegen die Vereinbarungen verstößt.
Die Weltbank warnt davor, dass der Klimawandel den Irak besonders hart trifft, was verheerende Auswirkungen auf die Arbeitlosgkeit und die Wirtschaft haben wird.
Israel wird immer wieder vorgeworfen, die Palästinenser beim Wasser gefährlich knapp zu halten, sich selbst aber hemmungslos zu bedienen. Doch das ist ein Mythos.