Vertreter der syrischen Kurden erklären nach dem Treffen des türkischen Präsidenten Erdogan mit UN-Generalsekretär Guterres, dass die Türkei einen demografischen Wandel in Nordsyrien anstrebe.
In der türkischen Stadt Konya wurden juden- und christenfeindliche Plakate aufgehängt, nach Kritik wieder abgenommen und durch türkische Fahnen ersetzt.
Dass der nur wenige Stunden nach dem Tod des IS-Anführers al-Baghdadi ernannte Nachfolger den Reihen von Saddam Husseins Baath-Partei entstammt, ist kein Zufall.
Rund um die Aktion, die zum Tod des IS-Chefs führte, sind noch viele Fragen offen – nicht zuletzt an die Türkei, die das Gebiet an ihrer Grenze kontrolliert,in dem er gestellt wurde.
Nachdem der US-Präsident ankündigte, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen und so die türkische Militäraktion gegen die Kurden ermöglichte, scheint er nun einen Rückzug vom Rückzug zu machen.
Obwohl die türkische Regierung nach Prostesten versprochen hat, etwas gegen die steigende Mordrate zu unternehmen, schlägt sich dies in der Realität nicht nieder.
Der türkische Präsident sagte gegenüber seiner Partei, dass er nicht akzeptieren, könne, dass der Westen seinem Land den Besitz von Atomwaffen verbieten wolle.
Der russische und der türkische Präsident schließen in Sotchi ein Abkommen, dass der Türkei auf Kosten des Syrischen Demokratischen Kräfte die Kontrolle über das Grenzgebiet in Nordostsyrien überlässt.
Die Fähigkeit der Türkei, ihre militärische Kampagne in Syrien fortzusetzen, könnte teilweise weit entfernt vom Schlachtfeld entschieden werden: auf dem Devisenmarkt.
Donald Trump interessiert Syrien nur als Bühne für seine Innenpolitik. Doch auch Wladimir Putin, dem er das Land de facto überlassen hat, kann nur bedingt etwas damit anfangen.