Auch im aktuellen Krieg schien es für viele Medien einfacher und beliebter zu sein, die üblichen Floskeln zu bemühen, als ein realistisches Bild der Lage zeichnen.
Wieso ich mich so glücklich schätze, täglich und nächtlich mit meinen Liebsten auf ein paar knappen Quadratmetern in einem Kleiderschrank in Tel Aviv zu verbringen?
Deutsche Medien erklären das vom Iran bedrohte Israel zum Aggressor, der sich mit seinem Krieg gegen das Atomprogramm den Nahen Osten unterwerfen wolle.
Kaum hat Jerusalem die Konsequenz aus der sich stetig verschärfenden Bedrohung durch den Iran gezogen, sind hiesige Medien schon damit beschäftigt, Israel die Schuld zuzuschanzen.
Gibt es eine Verbindung zwischen der Diskussion um den deutschen Nuklearstatus und dem journalistischen Verständnis für iranische Atomwaffenambitionen?
Mittlerweile scheint es völlig selbstverständlich geworden zu sein, die Lügengeschichten der Hamas einfach als Berichte an ein Millionenpublikum weiterzugeben.
Nun sind die Zeiten der von oben angeleiteten Israelkritik ausgebrochen. In Deutschland will man nicht mehr schweigen. Im Deutschlandfunk geht man einen Schritt weiter.
Während der ORF-Radiosender Ö1 mit Israelkritik nicht geizt, macht er sich gar nicht erst die Mühe sein Publikum über das Handeln der Hamas zu informieren.
Beim ESC in Basel wurde ein Demonstrant gefilmt, als er der israelischen Delegation eine Kopf-ab-Geste zeigt. Reporter Iman Sefati erlebt in Berlin regelmäßig ähnliches.
Wenn Demonstrationen von Israelhassern und Terror-Sympathisanten als »propalästinensische Proteste« bezeichnet werden, ist das ein Propagandaerfolg für die Hamas
Von Canaan Lidor. Trotz der Skandale lehnt BBC-Chef Davie Angebote für Schulungen zum Thema Antisemitismus ab, obwohl der TV-Sender für seine Haltung ständig in der Kritik steht.
Die im Zuge der aktuellen Gerichtsverhandlung öffentlich gewordenen Erkenntnisse passen nicht zur kolportierten Geschichte von Hooligan-Zusammenstößen in Amsterdam.