Schlagwort: Medien und Medienkritik

Sind iranische Flüchtlinge am wenigsten antisemitisch?

Sehr geehrter Herr Rauscher, in Ihrer Kolumne über den jüngst veröffentlichten Forschungsbericht „Muslimische Gruppen in Österreich“ schreiben Sie, es sei „auch keine Überraschung, dass unter manchen muslimischen Gruppen, vor allem jenen aus israelfeindlichen Regimen, der Antisemitismus sehr hoch ist.“ 62 Prozent der Syrer und 61 Prozent der befragten Türken seien…

Über die Mentalität einer taz-Ressortleiterin

„Marlene Halser, Ressortleiterin Gesellschaft und Medien bei der taz, wittert die jüdische Lobby am Werk. ‚Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat der Zentralrat der Juden in Deutschland Kritik an Programmentscheidungen des TV-Senders Arte geübt‘, schreibt sie in deutlich missbilligendem Ton, nachdem Zentralratspräsident Josef Schuster vergangene Woche die recht…

ARTE Intifada

Von Stefan Frank Wie jeden Monat, stand der deutsch-französische Sender ARTE auch im Juli wieder wegen bösartiger Demagogie gegen Israel in der Kritik. Und wie schon im Fall der von ihnen mit allen Mitteln bekämpften Antisemitismus-Dokumentation von Joachim Schroeder und Sophie Hafner reagierten die ARTE-Verantwortlichen, indem sie das taten, was…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch…

Hate-Speech-Algorithmen urteilen nicht anders als herkömmliche Medien

„Da Onlineverleger unmöglich alle Kommentare, die auf ihren Websites abgegeben werden, manuell auswerten können, setzt Perspective API hochentwickeltes automatisiertes Lernen ein, um Moderatoren bei der Erfassung von Kommentaren zu helfen, die wahrscheinlich als ‚toxisch’ wahrgenommen würden. (…) Wie misst man die angenommene Wirkung auf ein Gespräch? Und wie stellt man…

Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

Ein deutsch-französischer Film, den in Europa niemand legal sehen kann, hat einen großen Skandal ins Rollen gebracht, seine Macher wurden zum Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne vonseiten der Staatsmedien. Im Mittelpunkt des Skandals stehen der Westdeutsche Rundfunk (WDR) – mit 4.500 Mitarbeitern und einem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro eines der…

Will Israel die Bevölkerung des Gaza-Streifens drangsalieren?

Sehr geehrte Frau Ladinser in Ihrem heutigen Ö1-Mittagsjournal-Bericht zur Lage im Gazastreifen führten sie aus: „Gaza ist ein riesiges Gefängnis. Um den schmalen Landstreifen am Mittelmeer hat Israel einen hohen Zaun gezogen. (…) Um die Hamas in die Knie zu zwingen, drangsaliert Israel die Bevölkerung.“ Diese Darstellung entspricht nicht den…

Wie deutsche Medien stets Israel die Schuld zuschieben

„Die Schlagzeilen der deutschsprachigen Medien sprechen für sich: ‚Streit um Tempelberg eskaliert‘ titelt die Tagesschau, ‚Gewaltexplosion nach Gebeten am Tempelberg‘ lesen wir bei t-online und die Welt schreibt über ‚Die gefährliche Eigendynamik im ewigen Streit um den Tempelberg‘. Dabei kamen die gewaltsamen Auseinandersetzungen beim Freitagsgebet am 21. Juli keinesfalls überraschend.…

„Gewaltsame Ausschreitungen“ am Shabbat-Tisch?

Sehr geehrte Frau Gleitsmann, Ihren heutigen Ö1-Morgenjournal-Bericht über den Angriff auf israelische Botschaftsangehörige in Jordanien beendeten Sie mit den Worten: „In Jerusalem selbst ist der Konflikt am Freitag eskaliert: Bei gewaltsamen Ausschreitungen sind vier Palästinenser und drei Israelis getötet worden.“ Diese Aussage ist gleich in doppelter Hinsicht falsch. Erstens wurden…

Berichterstattung über Israel: „Zynisch, eiskalt, herzlos“

„Über kein Land, das unter ständigem Terror leidet, wird in Deutschland so zynisch, eiskalt und herzlos berichtet wie über Israel. Routinemäßig werden Täter und Opfer vertauscht. Wenn Terroristen Soldaten angreifen, heißt es: ‚Zwei Palästinenser bei israelischer Militäraktion getötet‘. Das ist so, als würde man über den Terroristen von Nizza schreiben:…

Nicht „die Gewalt“ ermordet Israelis, sondern palästinensische Attentäter

Sehr geehrte Redaktion von orf.at, in Ihrem Bericht über die aktuellen Vorgänge in Jerusalem schreiben Sie im Zusammenhang mit den Metalldetektoren am Tempelberg: „Vergangene Woche hatten drei arabische Israelis in der Jerusalemer Altstadt zwei israelische Polizisten erschossen, sie wurden daraufhin von Sicherheitskräften getötet.“ Was Sie dabei nicht erwähnen: Die drei…

Israel schränkt die Arbeit von NGOs nicht ein

Sehr geehrter Herr Gruska, sehr geehrter Herr Perterer, in Ihrem Beitrag über Benjamin Netanjahus Staatsbesuch in Ungarn in der gestrigen ZiB 2 sagten Sie: „Bereits vor einem Jahr hat auch das israelische Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Arbeit von regierungskritischen Organisationen einschränkt.“ Diese Behauptung ist in mehrfacher Hinsicht…

Der türkische Botschafter gedenkt des Putschversuchs

Von Florian Markl In einem Gastkommentar gab der türkische Botschafter in Österreich, Mehmet Ferden Çarıkçı, einen Einblick in die Parallelwelt, in der Präsident Erdogan und dessen Unterstützer leben. Anlass des Presse-Beitrags, der in den seither veröffentlichten Leserbriefen auf regen Widerspruch stieß, war der erste Jahrestag des gescheiterten Staatsstreichs vom 15.…

Wenn ARD & ZDF aus Terror eine "Schießerei" machen…

Von Alex Feuerherdt Nach der Ermordung zweier israelischer Polizisten durch drei Muslime in der Nähe des Tempelbergs und der Tötung der Angreifer durch Kollegen der Opfer werden in seriösen deutschen Medien einmal mehr Ursache und Wirkung sowie Täter und Opfer vernebelt oder gar vertauscht. Es kommt jedoch auch zu einer…

Meinungsfreiheit? Nicht unter Palästinensern

„Willkürliche Festnahmen von Journalisten, Schikanen und gesperrte Internetseiten – im Westjordanland beobachten Menschenrechtsorganisationen und Journalistenverbände schon länger einen Niedergang der Pressefreiheit. Ein neues Gesetz des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas beschränkt die freie Meinungsäußerung nun noch mehr. (…) Es befasst sich generell mit Inhalten im Internet, beispielsweise Meinungsäußerung in sozialen Medien,…